Pommes frites werden wohl etwas kürzer

Wetterkapriolen führten zu niedrigeren Hektarerträgen bei der Kartoffelernte in NRW – Im Frühling zu kalt, im Sommer zu trocken

Aufgrund des kalten Frühjahrs gibt es in diesem Jahr Einbußen bei der Kartoffelernte. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Aufgrund des kalten Frühjahrs gibt es in diesem Jahr Einbußen bei der Kartoffelernte. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Eifel/NRW – Die nordrhein-westfälischen Landwirte erzielten bei der Kartoffelernte 2013 mit 45,63 Tonnen je Hektar einen um sechs Prozent niedrigeren Flächenertrag als im Vorjahr. Wie Information und Technik als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse der „Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung“ mitteilt, liegt der Ertrag damit auch um 5,9 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2012.

Dennoch falle in diesem Jahr die insgesamt geerntete Menge an Kartoffeln mit 1,42 Millionen Tonnen um sieben Prozent höher aus als 2012. Dies sei auf eine Ausdehnung der Kartoffelanbaufläche gegenüber dem Vorjahr um 13,8 Prozent zurückzuführen.

„Den Witterungsverhältnissen während der Vegetationsperiode kommt 2013 eine besondere Bedeutung zu: Während Spätfröste im Frühjahr das Auspflanzen der Kartoffeln zunächst verzögerten, blieb es im April und Mai für eine zügige Jugendentwicklung zunächst zu kalt“, so das Landesamt weiter.

Die ab Ende Juli vorherrschend trockene Witterung habe zu einem annähernden Wachstumsstillstand geführt – stellenweise sogar zu einem vorzeitigen Zusammenbrechen der Bestände. Auffallend sei in diesem Jahr ein höherer Anteil kleinerer Kartoffeln an der geernteten Ware.

(Quelle: IT.NRW)

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