15 Millionen Euro für neue Abfüllanlage in Bitburg

Nachhaltiges Projekt: Neue Abfüllanlage benötigt rund 40 Prozent weniger Wasser und Reinigungslauge, Wärmeverbrauch sinkt um 27 Prozent, der CO2-Verbrauch um 42 Prozent und der Strombedarf um 48 Prozent

Dr. Joachim Streit, Dr. werner Wolf, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Jan Niewodniczanski (v.l.) starteten die neue Abfüllanlage. Bild: Bitburger Braugruppe
Dr. Joachim Streit, Dr. Werner Wolf, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Jan Niewodniczanski (v.l.) starteten per symbolischen Knopfdruck die neue Abfüllanlage. Bild: Bitburger Braugruppe

Eifel/Bitburg – Mit einem symbolischen Knopfdruck nahmen die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Jan Niewodniczanski, Geschäftsführer Technik der Bitburger Braugruppe, und Dr. Werner Wolf, Sprecher der Geschäftsführung jetzt die neue Flaschen-Abfüllanlage 4 am Standort Bitburg in Betrieb. Sie ersetzt eine bestehende Anlage, die im Rahmen eines ganzheitlichen Investitionsplanes am Standort Bitburg nach 20 Jahren ausgetauscht wurde.

„Dieses Projekt reiht sich nahtlos ein in die großen Investitionen der letzten Jahre am Standort Bitburg und ist ein Beispiel für die langfristige und nachhaltige Orientierung der Bitburger Braugruppe“, begründete Niewodniczanski in seiner Festrede die Investition von rund 15 Millionen Euro in die neue Abfülltechnik.

Produktqualität und operative Exzellenz hätten einen hohen Stellenwert für das in der siebten Generation geführte Familienunternehmen. Es sei das erklärtes Ziel, die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern, um es an die nächste Generation übergeben zu können. „Dies kann uns nur gelingen, wenn wir kontinuierlich in Bitburg und in unsere anderen Standorte investieren und diese auf modernstem technischen Stand halten“,  so Niewodniczanski weiter.

Entsprechend der Unternehmensphilosophie stehe dabei nicht nur die langfristige, sondern auch die nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens im Fokus. Auch der verantwortungsbewusste und schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen habe eine hohe Priorität, heißt es in einer Pressemitteilung der Bitburger Braugruppe: „So benötigt die neue Abfüllanlage im Vergleich rund 40 Prozent weniger Wasser und Reinigungslauge. Der Wärmeverbrauch sinkt um 27 Prozent, der CO2-Verbrauch um 42 Prozent und der Strombedarf sogar um 48 Prozent.“

 „Die Bitburger Braugruppe setzt mit dieser Investition Maßstäbe bei der Umweltfreundlichkeit“, habe Ministerpräsidentin Malu Dreyer die hochmoderne Anlage und insgesamt die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens gelobt. „Bitburger vereint wirtschaftlichen Erfolg mit einer engen Verbindung zur Heimat und einem hohem Verantwortungsbewusstsein“, wird die Ministerpräsidentin weiter zitiert.

Jan Niewodniczanski sprach auch die Probleme an, die durch eine mögliche Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes drohen. Bild: Bitburger Braugruppe
Geschäftsfüher Jan Niewodniczanski sprach auch die Probleme an, die durch eine mögliche Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes drohten. Bild: Bitburger Braugruppe

Vor dem Hintergrund des mittelfristig hohen Investitionsaufkommens einer langfristig orientierten Unternehmensgruppe thematisierte Niewodniczanski in seiner Festansprache notwendige langfristige Planungs- und Investitionssicherheit von Seiten der Politik. In Anbetracht der möglichen Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes drohe geplanten hocheffizienten, dezentralen Kraft-Wärme-Kopplungskonzepten auch in der Bitburger Braugruppe für die Zukunft die Unwirtschaftlichkeit.

„Die Investitionsprojekte der Bitburger Braugruppe belaufen sich in den vergangenen fünf Jahren über alle Standorte hinweg auf insgesamt 250 Millionen Euro. Ein Großteil davon entfällt auf technische Neuerungen, wie die neue Abfüllung in Wernesgrün oder ein Blockheizkraftwerk für die König-Brauerei in Duisburg“, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

(Quelle: Bitburger Braugruppe)

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