„Unkonventionell und erfrischend“

Maurin Thiesmeyer aus Wattenscheid und Holger Pump aus Remscheid kamen zur Ausstellungseröffnung in die Gemünder Galerie

Marita Rauchberger, Andreas Züll, Maurin Thiesmeyer, Holger Pump und Hubert Jost bei der Ausstellungseröffnung. Bild: Züll
Marita Rauchberger, Andreas Züll, Maurin Thiesmeyer, Holger Pump und Hubert Jost bei der Ausstellungseröffnung. Bild: Züll

Gemünd – Gut besucht war an diesem Wochenende die Galerie „Eifel Kunst“ in Gemünd, als Galerieleiterin Marita Rauchberger gemeinsam mit den Künstlern Maurin Thiesmeyer aus Wattenscheid und Holger Pump aus Remscheid eine neue Ausstellung eröffnete.

„Unter dem Motto »Und ich höre schon ihr Rufen…« will die aus dem Eifeler Bündnis gegen Rechtsextremismus hervorgegangene Galerie mit der Ausstellung auch an die vielen während des Dritten Reiches verfemten Künstler erinnern“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Galerieleiterin Rauchberger habe in ihrer Eröffnungsrede betont, dass auch Thiesmeyer und Pump „unkonventionell und erfrischend“ seien, sie hätten „den Mut, Farben auszuprobieren, ihre Gefühle in ihre Malerei zu legen“. Damit sei auch der Schnittpunkt zur Galerie gegeben.

Pump beschreibt seine Malerei selbst als „Moment, in dem das Denken aufhört und  die Seele spricht“. Thiesmeyer befindet, dass das Leben viele schöne Seiten biete, eine der schönsten seien klare Farben, die sie „in geschmeidigen Linien zu ästhetischen Formen verbinden“ könne. Ebenfalls zur Eröffnung sprach Andreas Züll, der Vorsitzende des Galerievereins. Dieser führte in seiner Ansprache aus, dass Kunst und Kultur keiner Einschränkung oder verordneten Einheitlichkeit bedürften, junge Künstler wie Thiesmeyer und Pump sollten und müssten „Raum und Fläche“ haben.

Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte der aus dem Ruhrgebiet stammende Hubert Jost aus Bad Münstereifel, der neben Eigenkompositionen auch eine Zugabe mit irischen Traditionals gab. Die Ausstellung läuft bis zum 30. März und wird von den Künstlern selbst betreut. Die Galerie hat freitags und sonntags zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet.

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
„Stimme aus dem Atlas“

Kommentar verfassen