Felix Janosa im Töpfereimuseum Langerwehe

Der Kabarettist gehört mit zu den Gründern von „Ritter Rost“ – In seinem aktuellen Programm geht es um One-Hit-Wonder, verbrauchte Talente und egozentrische Produzenten

Felix Janosa präsentiert sein aktuelles Programm "In der Hitfabrik". Bild: Peter Leßmann
Felix Janosa präsentiert sein aktuelles Programm „In der Hitfabrik“. Bild: Peter Leßmann

Eifel/Langerwehe – Felix Janosa stellt am 22. April, 20 Uhr, sein aktuelles Programm „In der Hitfabrik“ – eine Abrechnung mit seinem langjährigen Schaffen im Musikbusiness – im Töpfereimuseum Langerwehe vor. „Der eine macht eine Therapie oder eine Kur, Felix Janosa hingegen verarbeitet Erlebnisse gerne auf musikalische Art und Weise – satirisch, schwarz und trotzdem charmant-amüsant“, so der Veranstalter. Seine rund 25-jährige Erfahrung im Musikgeschäft präsentiere er nun als Kabarettprogramm.

Der Aachener verstehe es, sich immer wieder neu zu definieren: sei es als Autor, als Kabarettist, als Hörspiel-Produzent oder Komponist von klassischer Musik. Zusammen mit seinem Studienkollegen rief er Anfang der Neunziger Ritter Rost ins Leben: ein Kinderhörspiel-Musical mit durchdachten Geschichten und höchstem musikalischen Anspruch, das nicht, wie viele andere Kinderhörspiele, Eltern in den Wahnsinn treibt, sondern auch zu Fans werden lässt.

In seinem aktuellen Programm „In der Hitfabrik“ geht es um One-Hit-Wonder, verbrauchte Talente und egozentrische Produzenten. Die verschiedenste Charaktere, die man in der Musikbranche (z.B. in TV-Casting-Formaten) antrifft, karikiert Janosa mit allen ihren Marotten und überspitzt ihre Showbusiness-Allüren.

„Musikalisch ist das Programm ein 100-minütiger Parforce-Ritt durch sämtliche Epochen und Stile, virtuose Parodien stehen neben dem groovigen Jazz, schwarzer Humor in bester Georg-Kreisler-Manier wechselt sich ab mit nachdenklichen Popsongs“, so der Veranstalter abschließend.

Der Kartenvorverkauf hat soeben begonnen. Karten gibt es bei Naturkost Simons, Hauptstraße 33, Langerwehe, Pflegedienst Lehnen, Eifelstraße 74, Schlich und Grünes Büro, Friedrich-Ebert-Platz 13, Düren. (epa)

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