„Jahrmarkt anno dazumal“ noch bis Sonntag geöffnet

Fast 20.000 Besucher kamen am ersten Wochenende – Am Donnerstag ist Familientag

14 Mitglieder der Formation "Geschwister Weisheit" zeigen im LVR-Freilichtmuseum ihr Können auf dem Hochseil. Bild: Theo Gerhards/LVR
14 Mitglieder der Formation „Geschwister Weisheit“ zeigen im LVR-Freilichtmuseum ihr Können auf dem Hochseil. Bild: Theo Gerhards/LVR

MechernichKommern – „Mit fast 20.000 Besuchern hat der 20. Jahrmarkt anno dazumal im LVR-Freilichtmuseum am Osterwochenende einen erfolgreichen Start erlebt“, teilt der stellvertretende Museumsleiter Dr. Michael H. Faber mit, der den Jahrmarkt vor 20 Jahren ins Leben gerufen hat. Allein am Ostermontag seien rund 7.500 Gäste trotz der Wetterdienstwarnungen vor Gewitter und Schauer ins Museum gekommen.

Tausende erlebten täglich um 14 Uhr die 60-minütige Hoch- und Schrägseilschau und dann nachmittags das 30-minütige historische Seiltänzerprogramm der „Geschwister Weisheit“ aus Gotha, die mit 14 Akteuren die größte Hochseiltruppe Europas bildet. In der Hoch- und Schrägseilschau präsentierten die Geschwister Weisheit auch als Weltneuheit die Drahtseil-Artistik von einem zwölf Meter hohen Turm zu dem mit seinen 62 Metern höchsten mobilen Artistenturm der Welt.

Die Reibekuchenbraterei der aus der Kölner Tatort-Reihe bekannten Familie Vosen ist auf dem Jahrmarkt besonders beliebt. Bild: Theo Gerhards/LVR
Die Reibekuchenbraterei der aus der Kölner Tatort-Reihe bekannten Familie Vosen ist auf dem Jahrmarkt besonders beliebt. Bild: Theo Gerhards/LVR

Beliebt unter den rund 90 Attraktionen auf dem Jahrmarkt war auch das seit kurzem unter Denkmalschutz stehende Riesenrad von 1918 und die Raupenbahn von 1948, ein „Anatomisches Museum“ mit historischen Präparaten und Modellen, eine Schießbude aus der ehemaligen DDR, an der auch alte DDR-Gewinnartikel ausgegeben wurden und die in einer Kölner Imbissbude von 1947 eingerichtete Reibekuchenbäckerei.

„Kinder bestaunten die täglich mehrmals dargebotene, international prämierte Seifenblasenschau der ukrainischen Künstler Iryna und Alexander Chaplin-Bilenka, stellten an einem Bonbonstand Süßigkeiten her und steuerten Feuerwehren, Straßenbahn und Motorräder auf einem  Autokarussell der Nachkriegszeit“, so Faber weiter.

Der Jahrmarkt anno dazumal findet noch bis Sonntag, 27. April, täglich von 9 bis 19 Uhr statt. Am traditionellen „Familientag“ am kommenden Donnerstag sind die Preise an den Schaustellergeschäften reduziert. Auch die Imbissbuden bieten einen Artikel zum Sonderpreis an.

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Für den Besuch des Jahrmarktes wird kein gesonderter Eintritt erhoben. Es gilt daher der normale Museumseintrittspreis von 6,50 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt sogar frei. (epa)

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