Kaller Mehrgenerationenplatz: Jugendrotkreuz sorgte für Begrünung

15 junge Leute pflanzten über 300 Grünpflanzen – Erster Beigeordneter Schmitz: „Spätestens Anfang Mai wird es eine Einweihungsfeier geben“

Das Jugendrotkreuz aus Kall mit Gruppenleiter Herbert Lang (2.v.l.) zeigte am Samstag auf dem Mehrgenerationenplatz in Kall vollen Einsatz. Der Erste Beigeordnete Uwe Schmitz (links) freute sich über den Arbeitseifer der jungen Leute.  Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Das Jugendrotkreuz aus Kall mit Gruppenleiter Herbert Lang (2.v.l.) zeigte am Samstag auf dem Mehrgenerationenplatz in Kall vollen Einsatz. Der Erste Beigeordnete Uwe Schmitz (links) freute sich über den Arbeitseifer der jungen Leute. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Der neue Mehrgenerationenplatz in Kall an der Auelstraße wurde am Wochenende bepflanzt. Am Samstag rückte die komplette Mannschaft des Jugendrotkreuzes Kall unter der Leitung von Herbert Lang an. Die 15 jungen Leute im Alter von sieben bis 16 Jahren hatten noch ein paar Freunde mitgebracht, um den Platz mit gut 300 Pflanzen, darunter mehrere Bäume und Buchenhecken, zu begrünen.

„Das Jugendrotkreuz nimmt Teil an der bundesweiten Kampagne »Klima-Helfer«“, berichtete Lang. In diesem Projekt gehe es unter anderem darum, Bäume zu pflanzen, um damit ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen. „In Kall können wir im Rahmen dieses Projekts gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, so Lang weiter. „Zum einen leisten wir etwas in Sachen Klimaschutz, zum anderen für die Allgemeinheit.“

Bis in die Nachmittagsstunden hinein wurde kräftig gearbeitet. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Bis in die Nachmittagsstunden hinein wurde kräftig gearbeitet. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Der Erste Beigeordnete der Gemeinde Kall, Uwe Schmitz, zeigte sich begeistert vom Einsatzeifer der jungen Leute. „Die Bauarbeiten sind bereits seit Ende März beendet“, berichtete er. Aber die Begrünung setze dem ganzen jetzt noch die Krone auf. „Wir werden noch warten, bis die Pflanzen angewachsen sind. Spätestens Anfang Mai wird es dann eine kleine Eröffnungsfeier geben“, versprach Schmitz.

Auf dem Platz ist denn auch schon so einiges zu sehen: Auffällig sind unter anderem die fest montierten Fahrradpedale vor den Sitzbänken. Während der Nachwuchs sich an den Spielgeräten austobt, brauchen Eltern und Großeltern demnächst nicht mehr nur untätig herumzusitzen, sondern sie können ebenfalls etwas für ihre Gesundheit tun. „Ich habe diese Einrichtung in einem englischen Park gesehen“, berichtete Schmitz. „Die Pedale vor den Sitzbänken wurden dort so gut angenommen, dass ich mir dachte, so etwas brauchen wir auch in Kall.“

Weiterhin wurden Fitnessgeräte installiert, mit denen man seine Arm- und Beinmuskulatur kräftigen kann. Wie das genau funktioniert, dies wird demnächst auf Schildern erklärt, die noch angebracht werden müssen. Ein Pavillon bietet darüber hinaus bei schlechtem Wetter Schutz, und auf einer Boule-Bahn kann man schon bald wie in Südfrankreich eine ruhige Kugel schieben. Um die Boule-Bahn hat sich in erster Linie Wolfgang Gottschlich vom Kaller Eifelverein gekümmert.

Auf die Einweihung der Fitnessgeräte wollten die beiden Kaller, Elvira Scheuer und Ekkehard Fiebrich, offensichtlich nicht mehr warten. Die beiden ehrenamtlich Tätigen hatten sich am Samstag mit Hacke und Schaufel unter die jungen Leute gemischt und hoben tiefe Löcher für die neuen Bäume aus.

„Der Generationenplatz ist Teil einer Initiative in der LEADER-Region Eifel. Dabei wird die Einrichtung von neuartigen Aufenthaltsbereichen für alle Altersgruppen in den Dörfern gefördert“, berichtete Beigeordneter Schmitz. Etwas mehr als 30.000 Euro seien für das Projekt veranschlagt. Die Förderung betrage 50 Prozent.

Eifeler Presse Agentur/epa

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