Narzissenfest rund um das Nationalpark-Tor Höfen

 Frühblüher in den Narzissenwiesen – Schlangenknöterich, Große Sternmiere und Buschwindröschen

Zum Narzissenfest werden geführte, kostenlose Wanderungen angeboten. Bild: NRW-Stiftung
Zum Narzissenfest werden geführte, kostenlose Wanderungen angeboten. Bild: NRW-Stiftung

Monschau – Das traditionelle Narzissenfest will am Samstag, 26. April, um 10.45 Uhr  Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter am Nationalparktor in Monschau-Höfen eröffnen. Ebenfalls angekündigt sind Mathilde Weinandy vom Eifelverein, Harry K. Voigtsberger, Präsident der NRW-Stiftung, und Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Schumacher.

In den naturnahen Bachtälern entlang der deutsch-belgischen Grenze verwandelt die wild wachsende Narzisse die Wiesen alljährlich in gelbe Blütenteppiche. Um 11.15 Uhr, 12.30 Uhr und 14 Uhr sollen für alle Interessenten kostenlos fachkundige Führungen entlang der Narzissenwiesen angeboten werden. Um 13 Uhr will ein Team des Nationalparks Eifel eine Führung für Familien mit Kindern bieten.

Durch den milden Winter und die warmen Frühlingstage hat die Blüte der wilden Narzisse in diesem Jahr etwa zwei Wochen früher begonnen als im vergangenen Jahr. Laut Veranstalter sollen zum Narzissenfest aber noch blühende Narzissen und andere attraktive Arten wie Schlangenknöterich, Große Sternmiere und Buschwindröschen in Blüte zu sehen sein.

Für die Besucher des Narzissenfestes gibt es auf dem Veranstaltungsgelände rund um das Nationalpark-Tor Monschau-Höfen neben Speisen und Getränken einen „Markt der Möglichkeiten“ mit regionalen Spezialitäten vom Biobauern und von Imkern aus dem Monschauer Land, Möbel, Skulpturen und Gefäße aus Wildhölzern oder Accessoires und Gebrauchsgegenstände für Wanderer aus Naturmaterialien.

Außerdem wollen die Biologische Station Städte-Region Aachen und die NRW-Stiftung über ihre Arbeit in der Region informieren. Seit den 1980er Jahren engagiert sich die NRW-Stiftung maßgeblich an Maßnahmen für den Naturschutz vor allem im Oleftal und im Perlen- und Fuhrtsbachtal. Sie hat in diesen Gebieten inzwischen mehr als 70 Hektar Land erworben und auf über 35 Hektar standortfremde Fichtenwälder entfernt, um den lichtliebenden Narzissen dauerhaft einen geeigneten Lebensraum zu geben.

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Die Ausstellung im Nationalpark-Tor ist ebenfalls geöffnet. Kinder können dort am Torjägerquiz teilnehmen; außerdem gibt es eine Bastelaktion am Stand der NRW-Stiftung. Parkmöglichkeiten gibt es auf dem benachbarten Wanderparkplatz an der Hauptstraße. Für mobilitätseingeschränkte Personen stehen Shuttle-Busse zur Verfügung, die zwischen dem Fest und den Narzissenwiesen pendeln. Weitere Informationen im Nationalpark-Tor Höfen unter Telefon 0 24 72/8 02 50 79, E-Mail nationalparktor@touristik.monschau.de sowie im Internet unter www.monschau.de.

 (epa)

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