Klettergarten soll Lust auf Bewegung machen

Die Kinder konnten es kaum abwarten, bis die Projektpartner endlich das rote Absperrband rund um ihren neuen Klettergarten durchgeschnitten hatten. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Kinder konnten es kaum abwarten, bis die Projektpartner endlich das rote Absperrband rund um ihren neuen Klettergarten durchgeschnitten hatten. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Blankenheim-Ripsdorf – In der als Bewegungskindergarten zertifizierten DRK-Kindertagesstätte „Kastanienlaube“ in Ripsdorf wird Bewegung logischerweise großgeschrieben. Gelegen am Ortsrand mit einer Außenanlage, die vor dem Hintergrund einer beeindruckenden Landschaft liegt, haben die Kinder viel Platz und Anreiz zum Spielen und Toben im Freien.

Ab sofort aber gibt es ein weiteres Highlight auf dem Außengelände: einen Klettergarten. Zur feierlichen Einweihung hatte Leiterin Rita Schmitz jetzt alle Partner des Projekts eingeladen. Mit einem kleinen Bewegungslied bedankten sich die Kinder bei denen, die beim Bau ihrer neuen Anlage geholfen hatten, allen voran beim Hauptsponsor Energie Nordeifel („ene“).

DRK-Geschäftsführer Rolf Klöcker (v.l.), Bürgermeister Rolf Hartmann, Kita-Leiterin Rita Schmitz, Ortsvorsteher Hans Peter Wasems und der stellvertretende „ene“-Geschäftsführer Markus Böhm freuten sich, dass der Klettergarten bei den Kindern so gut ankam. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
DRK-Geschäftsführer Rolf Klöcker (v.l.), Bürgermeister Rolf Hartmann, Kita-Leiterin Rita Schmitz, Ortsvorsteher Hans Peter Wasems und der stellvertretende „ene“-Geschäftsführer Markus Böhm freuten sich, dass der Klettergarten bei den Kindern so gut ankam. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

„In Zeiten, da Kinder täglich viel Zeit am PC verbringen, bekommt Bewegung an der frischen Luft eine immer wichtigere Bedeutung“, so DRK-Geschäftsführer Rolf Klöcker. Leider fehle für ein gutes Bewegungsangebot aber oft das Geld. In Ripsdorf habe man jedoch das Glück gehabt, dass einige Akteure bereits vor zweieinhalb Jahren ihre Bereitschaft signalisiert hätten, bei der Umsetzung des geplanten Klettergartens mitwirken zu wollen.

„Unser Mitarbeiter Rudi Wiesen, der aus Ripsdorf stammt, hat die Sache ins Laufen gebracht“, erinnerte sich der stellvertretende Geschäftsführer der „ene“, Markus Böhm. Anfänglich habe es nur eine Anfrage gegeben, ob man gebrauchte Holzmasten und nicht mehr benötigte Dachständer entbehren könne. „Aber uns kamen da sehr schnell Bedenken hinsichtlich der Sicherheit, und wir haben uns entschieden, dass Projekt lieber gleich vernünftig umzusetzen.“

Kaum war der Klettergarten offiziell eröffnet, da bildete sich auch schon eine lange Schlange von Kletterwilligen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Kaum war der Klettergarten offiziell eröffnet, da bildete sich auch schon eine lange Schlange von Kletterwilligen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Ortsvorsteher Hans Peter Wasems betonte denn auch, dass man es ohne die „ene“ nicht geschafft hätte, einen solchen Klettergarten zu errichten. „Das ist schon ein Batzen Geld, den der Energieversorger da in die Hand genommen hat“, so Wasems. Die Kosten für so eine Einrichtung beliefen sich normalerweise auf 6000 bis 7000 Euro. „Doch nicht zuletzt dank des Bauhofs der Gemeinde Blankenheim konnten wir das Ganze für knapp die Hälfte des Betrags realisieren“, so Wasems.

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Der Blankenheimer Bürgermeister Rolf Hartmann betonte, dass er „seinen“ Bauhof gerne für den Aufbau des Klettergartens zur Verfügung gestellt habe und hob besonders die gute Zusammenarbeit mit Markus Berg hervor, der als Betreiber eines Hochseilgartens der richtige Mann gewesen sei, um ehrenamtlich die Planung und Organisation in Ripsdorf zu übernehmen.

Ganz so hoch wie in einem Hochseilgarten geht es in Ripsdorf allerdings nicht zu. Der Klettergarten ist dank seiner geringen Einstiegshöhe vielmehr auch für ganz kleine Kinder geeignet. Wie viel Spaß es macht, sich den kompletten Parcours entlang zu hangeln, dies zeigten die Kinder nach der offiziellen Eröffnung. Da der Ansturm riesengroß war, hieß es aber erst einmal für alle Kletterwilligen, sich in einer langen Reihe anzustellen.

Eifeler Presse Agentur/epa

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