Windmühle wird „besegelt“

Die Bockwindmühle aus Spiel wird besegelt. Bild:  Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Bockwindmühle aus Spiel wird besegelt. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich-Kommern – Am jährlich an Pfingstmontag ausgerichteten „Deutschen Mühlentag“ beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder das LVR-Freilichtmuseum Kommern und präsentiert seine drei Mühlen. Die Zimmerleute des Museums werden am 9. Juni von 11 bis 17 Uhr die Sägemühle und – je nach Wind – auch die Bockwindmühle in Betrieb nehmen. Die Kappenwindmühle wird fachkundig erklärt.

Die wasserbetriebene Sägemühle wurde 1964 in Niederweis/Südeifel abgebaut. Sie treibt mit einem unterschlächtigen Wasserrad ein Horizontal-Sägegatter an. Bei der Bockwindmühle handelt es sich um eine der ältesten Mühlen dieses Typs im Rheinland. Sie stammt aus Spiel in der niederrheinischen Gemeinde Titz, wo sie 1782 erbaut worden war.

Im Freilichtmuseum Kommern war sie vor mehr als 50 Jahren das erste wiedererrichtete Baudenkmal. Erst vor drei Jahren waren ihre Flügel erneuert worden. Die Kappenwindmühle stammt aus dem niedersächsischen Schmalförden-Cantrup und wurde dort um 1780 errichtet. Bei ihr wird nicht, wie bei der Bockwindmühle das ganze Gebäude in den Wind gedreht, sondern nur die „Kappe“ mit den Flügeln.

 

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