Nationalpark Eifel feierte 10. Geburtstag

Umweltminister Remmel hielt die Laudatio – Acht Wissenschaftler stellten Forschungsarbeit vor – Bereits mehr als 7.800 Tier- und Pflanzenarten im Schutzgebiet nachgewiesen

Für kurzweilige Unterhaltung und Begeisterung sorgte unter anderem die Kindertrommelgruppe der Grundschule Nideggen. Bild: Annette Simantke
Für kurzweilige Unterhaltung und Begeisterung sorgte unter anderem die Kindertrommelgruppe der Grundschule Nideggen. Bild: Annette Simantke

Schleiden-Gemünd – Zahlreiche Gäste aus nah und fern feierten am Wochenende in Gemünd mit der Nationalpark-Region das zehnjährige Bestehen des Nationalparks Eifel. An zwei Tagen wurde an die gemeinsam erreichten Meilensteine des Gründungsprozesses und der Aufbaujahre erinnert, Wünsche für die Zukunft formuliert und gratuliert:

„Der Nationalpark ist ein Vorzeigeprojekt für den Erhalt des wilden Nordrhein-Westfalens, ein Hort für bedrohte Tiere und Pflanzen und ein Ort, in dem die Menschen ihre Natur erleben können“, zitiert die Nationalparkverwaltung aus der Ansprache von NRW-Umweltminister Johannes Remmel in einer Pressemitteilung.

Wissenschaftler stellten ihre Forschungsergebnisse anschaulich und unterhaltsam einem breiten Publikum vor. Von links nach rechts: Hajo Kobialka, Michael Jöbges, Dr. Henrike Körber, Brigitta Eiseler, Frank Köhler, Dr. Andreas Pardey, Dr. Georg Verbücheln. Bild: Annette Simantke
Wissenschaftler stellten ihre Forschungsergebnisse anschaulich und unterhaltsam einem breiten Publikum vor. Von links nach rechts: Hajo Kobialka, Michael Jöbges, Dr. Henrike Körber, Brigitta Eiseler, Frank Köhler, Dr. Andreas Pardey, Dr. Georg Verbücheln. Bild: Annette Simantke

Den Auftakt der Feierlichkeiten bildete eine kurzweilige Vortragsveranstaltung am Samstag, ausgerichtet vom Förderverein Nationalpark Eifel und der Nationalparkverwaltung, bei der acht Wissenschaftler die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit im Nationalpark einem interessierten Publikum präsentierten.

Im Anschluss genossen die Besucher eine ganz andere Interpretation der Nationalparkjahre bei einer Spezialvorstellung des Bonner Improvisationstheaters der Springmaus.
Zum öffentlichen Festakt am Sonntag überbrachten neben Umweltminister Remmel auch Professor Hartmut Vogtmann, Präsident des Deutschen Naturschutzrings, seine Glückwünsche:

„Nach den erfolgreichen Aufbaujahren wünsche ich für den Nationalpark Eifel, dass er auch in Zukunft mit bleibendem Engagement und Mut seine Ziele weiter verfolgt.“

Umweltminister Johannes Remmel gratulierte dem „Wildnis Hot Spot“ Nationalpark Eifel. Bild: Annette Simantke
Umweltminister Johannes Remmel gratulierte dem „Wildnis Hot Spot“ Nationalpark Eifel. Bild: Annette Simantke

Mehr als 7.800 Tier- und Pflanzenarten haben Fachleute in dem Schutzgebiet bereits nachgewiesen. Mit Hilfe vieler auch ehrenamtlicher Forscher kann der Bestand der nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten stetig erweitert und eine „Waldinventur“ durchgeführt werden.

Über 330.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nahmen während der ersten zehn Nationalparkjahre an den von Rangern und anderen Umweltbildnern betreuten Programmen und Führungen teil. Dank des im Nationalpark und Naturpark Nordeifel seit zehn Jahren verfolgten barrierefreien Ansatzes hat sich die Nationalparkregion Eifel bereits heute als Naturerlebnisregion für Menschen mit und ohne Behinderung etabliert. (epa)

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