Land verteilt jetzt Geld für schulische Inklusion

SPD-Kreisparteichef Markus Ramers nennt konkrete Zahlen für die einzelnen Kommunen im Kreis Euskirchen

SPD-Kreisparteichef Markus Ramers nennt die Zuwednungen einen ersten Schritt, der zeige, dass die Kommunen bei der Inklusion nicht vom Land allein gelassen werden. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
SPD-Kreisparteichef Markus Ramers nennt die Zuwednungen einen ersten Schritt, der zeige, dass die Kommunen bei der Inklusion nicht vom Land allein gelassen werden. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Im Rahmen der schulischen Inklusion stellt die Landesregierung den Kommunen im Kreis Euskirchen für die Schulen insgesamt gut 390.000 Euro zur Verfügung. Dies teilt der SPD-Kreisparteichef Markus Ramers mit, der auch Vorsitzender des Kreisausschusses für Bildung und Inklusion ist. Mit dem im Landtag verabschiedeten Gesetz zur Förderung kommunaler Aufwendungen für die schulische Inklusion hatten sich Land und Kommunale Spitzenverbände auf ein Finanzierungsmodell für den gemeinsamen Unterricht behinderter und nichtbehinderter Kinder geeinigt. Dafür stellt das Land den nordrhein-westfälischen Kommunen für die nächsten fünf Jahre insgesamt 175 Millionen Euro zur Verfügung.

„Es ist wichtig, dass schulische Inklusion weiter vorangetrieben wird. Die Zuwendungen sind ein erster Schritt, mit dem die Landesregierung zeigt, dass die Kommunen bei dieser Aufgabe nicht allein gelassen werden“, freut sich Ramers.
Nach den vorliegenden Informationen aus dem zuständigen Schulministerium erhalten die einzelnen Kommunen Zuwendungen, um im Rahmen baulicher Investitionen insbesondere die Barrierefreiheit an den Schulen zu gewährleisten. Im Einzelnen sind dies:

Bad Münstereifel: 29.740,95 €
Blankenheim: 13.630,35 €
Dahlem: 2.611,48 €
Euskirchen: 83.168,22 €
Hellenthal: 7.518,41 €
Kall: 10.063,48 €
Mechernich: 42.582,00 €
Nettersheim: 6.795,77 €
Schleiden: 23.653,04 €
Weilerswist: 23.985,71 €
Zülpich: 32.601,94 €

Der Kreis Euskirchen, so Ramers weiter, erhalte darüber hinaus 115.000 Euro, die vor allem für die Bereitstellung von Integrationshelfern im Rahmen der Eingliederungshilfe gedacht seien. Die erstmalige Auszahlung erfolge spätestens zum Februar 2015.

„Das Thema Inklusion wird uns weiter begleiten. Als Kreis-SPD werden wir deshalb den November zum Themenmonat Inklusion machen. Wir wollen im ganzen Kreis Euskirchen Einrichtungen besuchen, Veranstaltungen organisieren und »best-practice«-Beispiele sammeln“, kündigte SPD-Chef Ramers an. (epa)

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