Internationale Wissenschaftler besuchten Intensivmessfeld im Nationalpark

Internationale Wissenschaftler informierten sich im Rahmen der TERENO-Konferenz in Bonn über die Untersuchungen im TERENO-Forschungsgebiet Wüstebach des Nationalparks Eifel. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Röös)
Internationale Wissenschaftler informierten sich im Rahmen der TERENO-Konferenz in Bonn über die Untersuchungen im TERENO-Forschungsgebiet Wüstebach des Nationalparks Eifel. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Röös)

Schleiden-Gemünd – Rund 20 Wissenschaftler besuchten am Freitag zum Abschluss der einwöchigen Internationalen TERENO-Konferenz in Bonn den Nationalpark Eifel. Die naturwissenschaftlichen Experten aus Australien, Indien, Kanada, den USA und verschiedenen europäischen Ländern informierten sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen im TERENO (Terrestrial Environmental Observatories) – Forschungsgebiet am Wüstebach im Süden des Nationalparks.

Seit 2009 befindet sich dort ein mit zahlreichen Messapparaturen ausgestattetes Intensivmessfeld des TERENO-Projektes, eines bundesweiten auf mindestens 15 Jahre angelegten Forschungsvorhabens der Helmholtz-Gemeinschaft zur Untersuchung der Wirkungen des Klimawandels. Das betreuende Forschungszentrum Jülich sowie die Nationalparkverwaltung Eifel hatten zu der halbtägigen Exkursion eingeladen.

Immer mehr gewinnen langfristig angelegte Umweltforschungsprojekte an Bedeutung. Vor allem zur Folgenabschätzung von großräumigen Veränderungen wichtiger Lebensgrundlagen wie Klima, Wasser und damit zusammenhängenden Stoffkreisläufen werden hochauflösende mehrjährige Umweltmessdaten von möglichst unterschiedlichen Beispielsgebieten benötigt.

„So erfassen die im Süden des Nationalparks Eifel installierten Forschungseinrichtungen beispielhaft im Rahmen des TERENO-Gesamtvorhabens auch die Auswirkungen einer Renaturierungsmaßnahme mit großflächiger Fichtenentnahme. Dabei arbeiten Helmholtz-Zentren, Universitäten und andere Forschungseinrichtungen eng zusammen, um unter anderem Bodenfeuchte, Wasserabfluss, Elementgehalte in Wasser und Boden sowie den Austausch des Treibhausgases Kohlendioxid zwischen Boden, Vegetation und Atmosphäre kontinuierlich zu erfassen“, so eine Pressemitteilung des Nationalparkforstamts Eifel. (epa)

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
Fragen zum Nationalpark vor Ort stellen

Kommentar verfassen