Maßnahmen gegen Abwanderung von Fachkräften

Struktur- und Wirtschaftsförderung befragt über 100 Unternehmen im Kreis Euskirchen

Dem Kreis Euskirchen droht ein Fachkräftemangel. In der folgenden Wochje sollen über 100 Unternehmen befragt werden. Symbolbild: Michael Thalken/epa
Dem Kreis Euskirchen droht ein Fachkräftemangel. Seit der Jahrtausendwende ist über ein Drittel der Bevölkerung in der Altersklasse der 30- bis 40-Jährigen abgewandert. Symbolbild: Michael Thalken/epa

Kreis Euskirchen – Die Zahl der erwerbstätigen Bürger im Kreis nimmt seit Jahren ab. So hat der Kreis beispielsweise seit der Jahrtausendwende über ein Drittel seiner Bevölkerung in der Altersklasse der 30 bis 40-Jährigen verloren. Dies teilt der Kreis Euskirchen in einer Pressemitteilung mit. Setze sich die aktuelle Entwicklung fort, werde es zukünftig immer weniger potentielle Arbeitskräfte im Kreis Euskirchen geben. „Durch diese Entwicklung werden Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Fachkräften bekommen und Betriebe mit einem lokalen Absatzmarkt verlieren wichtige Kunden“, heißt es weiter.

Die Folgen eines solchen Prozesses seien eine negative wirtschaftliche Gesamtentwicklungen, die fast alle Branchen betrifft und verbunden damit ein Attraktivitätsverlust des Standortes Euskirchen als Arbeits- und Wohnstandort.

Die Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen biete aus diesem Grund bereits heute mehrere Maßnahmen gegen die Abwanderung der Fachkräfte an. „Zur Optimierung dieser Angebote wird hierbei eine enge Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Unternehmen angestrebt, um die Maßnahmen gezielt und effektiv auf deren Bedürfnisse anzupassen“, so die Pressemitteilung.

Daher würden ab sofort im ersten Schritt dieser Maßnahmen die aktuelle Situation, Zukunftserwartungen und Wünsche von über 100 Unternehmen im Kreis in einer repräsentativen Umfrage der Kompetenzbranchen erhoben. Diese erfolge durch einen Mitarbeiter der Struktur- und Wirtschaftsförderung ab der kommenden Woche. (epa)

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