Lorbacher überreichten 10.000 Euro an die Hilfsgruppe

Von Reiner Züll Mit dem Geld des Schmalzler-Fanclubs soll vor allem ein Teil der Kosten für die letzte Typisierungsaktion beglichen werden

Freude bei der Sscheckübergabe: Das sechste Oktoberfest des Lorbacher Schmalzler-Fanclubs im Oktober 2014 brachte einen Erlös von 10.000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel. Bei den sechs bisherigen  Festen in Lorbach sind damit insgesamt 52.000 Euro zusammen gekommen. Bild: Reiner Züll
Freude bei der Sscheckübergabe: Das sechste Oktoberfest des Lorbacher Schmalzler-Fanclubs im Oktober 2014 brachte einen Erlös von 10.000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel. Bei den sechs bisherigen Festen in Lorbach sind damit insgesamt 52.000 Euro zusammen gekommen. Bild: Reiner Züll

Mechernich-Lorbach – Gabi Schmitz aus Euskirchen zählt schon jetzt wieder die Tage und wusste es am Freitag ganz genau: „Es sind noch 312 Tage bis zum nächsten Oktoberfest am 9. Oktober in Lorbach“, verkündete der Oktoberfestfan aus der Kreisstadt bei der Übergabe des Spendenschecks durch den Lorbacher Schmalzler-Fanclub an die Hilfsgruppe Eifel.

Doch nicht nur Gabi Schmitz überraschte. Das taten auch die Fanclub-Häuptlinge Manfred Kreuser und Hermann Josef Koch, die zur Scheckübergabe in das Hauptquartier der Lorbacher Schmalzler-Fans, die Gaststätte „Zum müden Wolf“, eingeladen hatten. Bis zur Übergabe des Schecks an den Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel hatten sie den Spendenbetrag geheim gehalten. Beim Aufdecken des Schecks kam dann der Betrag von 10.000 Euro zum Vorschein.

"Strom-Meister" Helmut Pützer bekam für seine treue Mithilfe beim Oktoberfest von Hermann Josef Koch (links) und Manfred Kreuser (rechts) eine Urkunde der Hilfsgruppe überreicht. Bild: Reiner Züll
„Strom-Meister“ Helmut Pützer bekam für seine treue Mithilfe beim Oktoberfest von Hermann Josef Koch (links) und Manfred Kreuser (rechts) eine Urkunde der Hilfsgruppe überreicht. Bild: Reiner Züll

„Das gibt es nur in Lorbach“ freute sich Willi Greuel, der mit einer solch hohen Spende nicht gerechnet hatte. Immerhin haben die bisherigen sechs Oktoberfeste in Lorbach insgesamt 52.000 Euro in die Kasse der Hilfsgruppe gespült. Die jetzigen 10.000 Euro kamen gerade recht, weil die Hilfsgruppe aktuell die 760 Typisierungen der Hellenthaler Aktion für die kleine Lara mit rund 38.000 Euro finanzieren muss.

Manfred Kreuser und Hermann Josef Koch, beide auch Mitglieder der Hilfsgruppe, dankten am Freitag auch alle denen, die außerhalb des stimmungsvollen Bühnenprogramms zum großen Erfolg mit beigetragen hatten. Mit Urkunden der Hilfsgruppe bedankten sie sich bei ihrem „Strommeister“ Helmut Pützer, der bei allen bisherigen Oktoberfesten Garant dafür war, dass das Licht nicht vorzeitig ausging. Für die Böllerschützen aus Nettersheim, die jedes Jahr dabei sind um das große Fest anzuschießen, nahm Hubert Koch die Urkunde entgegen.

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Stellvertretend für die Nettersheimer Böllerschützen nahm Hubert Koch eine Urkunde der Hilfsgruppe entgegen. Bild: Reiner Züll
Stellvertretend für die Nettersheimer Böllerschützen nahm Hubert Koch eine Urkunde der Hilfsgruppe entgegen. Bild: Reiner Züll

Der Löschzug IV der Stadt Mechernich mit den Gruppen Lorbach, Vussem, Eiserfey, Weyer und Harzheim hatte die Urkunde bereits vor der Scheckübergabe für ihre Unterstützung beim Fackelzug bekommen.

Besonders stolz ist Manfred Kreuser auf die Freundschaft mit den Schmalzlern aus, die jedes Jahr aus dem 700 Kilometer entfernten Bayerischen Wald anreisen, um es im Lorbacher Festzelt ordentlich krachen zu lassen.

In diesem Jahr hatten die Schmalzler mit dem Sötenicher Entertainer Julian Heldt musikalische Unterstützung bekommen. „Dafür sind wir besonders dankbar, weil Julian nicht einen Cent für seine tolle Bühnenshow haben wollte“, so Manfred Kreuser.

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