Renitenter Maulwurf erheiterte Ehrenamtliche

Ralf Kramp las beim Caritas-Adventscafé vor 100 Ehrenamtliche aus den Seelsorgebereichen des Kreisdekanats

Krimiautor Ralf Kramp sorgte für vergnügliche Unterhaltung auf der Adventsfeier der Caritas Euskirchen. Bild: Carsten Düppengießer
Krimiautor Ralf Kramp sorgte für vergnügliche Unterhaltung auf der Adventsfeier der Caritas Euskirchen. Bild: Carsten Düppengießer

Euskirchen – In der Vorweihnachtszeit hatte die Caritas Euskirchen jetzt alle ehrenamtlichen Mitarbeiter zu einem Adventscafé in das Pfarrzentrum St. Martin in der Kreisstadt eingeladen. Knapp 100 Ehrenamtliche aus allen Seelsorgebereichen des Kreisdekanats folgten der Einladung, so dass der Saal des Pfarrzentrums voll besetzt war.

Die beiden haupt- und ehrenamtlichen Vorstände der Caritas Euskirchen, Franz Josef Funken und Horst Lennartz, nutzten die Gelegenheit, um den Anwesenden für ihren Einsatz in den unterschiedlichsten Einsatzfeldern des Wohlfahrtsverbandes zu danken. „In den Diensten und Einrichtungen unseres Verbandes machen Sie gemeinsam mit unseren hauptamtlichen Mitarbeitern Angebote und Hilfen für Menschen in Not oft erst möglich“, so Funken.

Bei Kaffee und Kuchen stimmten die Gäste gemeinsam mit den beiden Vorständen und mehreren Caritasmitarbeitern adventliche Lieder an. Musikalisch wurden sie dabei von Caritasmitarbeiter Manfred Weiler, seinem Freund Bernd Theis und der Sängerin Sabine Paprotny begleitet.

Als Höhepunkt des Nachmittags las der bekannte Krimiautor Ralf Kramp aus seinem aktuellen Werk „Mord und Totlach“. Die Geschichten über renitente Maulwürfe, mordlustige alte Damen und eine missglückte Sabotageaktion am „decke Tönnes“ trieben den Zuhörern vor Lachen die Tränen in die Augen. „Wie vielleicht einige von Ihnen wissen, kämpfe ich selbst seit Jahren vergeblich mit Maulwürfen. Wir haben einen Burschen mal gefangen und zwei Kilometer weiter ausgesetzt. Zuhause mussten wir feststellen, dass Maulwürfe keine Einzelgänger sind“, gab Kramp auch einige private Einblicke. Die Zuhörer durfte dann noch eine echte Premiere erleben. „Was jetzt kommt, habe ich heute Nacht geschrieben. Das kennt noch keiner – außer Ihnen jetzt gleich“, kündigte er ein Gedicht an, in dem der Chef auf der Weihnachtsfeier als kulinarisches Highlight herhalten muss und die Telefonistin schließlich mit dem Herz nach Hause geht.

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„Wir freuen uns jedes Jahr darüber, mit dieser Veranstaltung in der Adventszeit den Menschen, die sich übers Jahr ehrenamtlich für unserer Caritas engagiert haben einfach einmal Danke sagen zu können“, erklärte der für die Caritas-Ehrenamtlichenarbeit zuständige Hermann-Josef Schneider, als sich die Gäste nach rund zwei, nicht nur besinnlichen sondern auch sehr lustigen, Stunden verabschiedeten. (eB/epa)

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