Hilfsgruppe Eifel hat 2014 mit fast 400.000 Euro geholfen

Von Reiner Züll – Arbeit der rührigen Kinderkrebshilfe konzentriert sich zu rund 90 Prozent im Kreis Euskirchen

Kathi Greuel, Carmen Keil und Willi Greuel von der Hilfsgruppe Eifel konnten 1300 Euro von den Initiatoren des ersten Houverather Kunst- und Handwerkermarktes, Manfred Görgen, Marlene Görgen und Alexandra Zimmermann aus Houverath entgegennehmen. Foto: Reiner Züll
Kathi Greuel, Carmen Keil und Willi Greuel von der Hilfsgruppe Eifel konnten 1300 Euro von den Initiatoren des ersten Houverather Kunst- und Handwerkermarktes, Manfred Görgen, Marlene Görgen und Alexandra Zimmermann aus Houverath entgegennehmen. Foto: Reiner Züll

Kall/Bad Münstereifel – Einen Spendenbetrag von 1300 Euro überbrachten kürzlich die Organisatoren des ersten Houverather Kunst- und Handwerkermarktes der Hilfsgruppe Eifel. Alexandra Zimmermann und das Ehepaar Marlene und Manfred Görgen, das sich schon seit fast 25 Jahren für die Indienhilfe in Kalkutta engagiert, waren zum ersten Hilfsgruppen-Stammtisch des neuen Jahres ins Haus Kronenberg nach Vollem gekommen, um sich neben der Spendenübergabe auch über die Arbeit der Hilfsgruppe zu informieren.

Zwei Tage lang hatte der erste Kunst- und Handwerkermarkt auf dem ehemaligen Bauernhof der Familie Görgen vor Weihnachten Hunderte von Besuchern angelockt. Am Ende blieb ein Erlös von insgesamt 1675 Euro übrig. 375 Euro spendeten die Organisatoren an den katholischen Missionskreis für Projekte in Brasilien und Indien, während die restlichen 1300 Euro an die Hilfsgruppe gingen.

Im Beisein der Gäste aus Houverath zog Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi eine erfreuliche Jahresbilanz. Annähernd 400.000 Euro habe der Kaller Förderkreis im vergangenen Jahr in seine Hilfsprojekte investieren können. Greuel: „Das Vertrauen und die Hilfsbereitschaft der Eifeler Bevölkerung spornt uns immer wieder an“.

Die Arbeit der Hilfsgruppe konzentriere sich zu 90 Prozent auf den Bereich des Kreises Euskirchen, wo es „Probleme in allen Ecken“ gebe. An der Sonarium-Therapie im Satzveyer Hallenbad nähmen derzeit 24 schwerstbehinderte Kinder aus dem Kreisgebiet teil. Die Hilfsgruppe finanziere die Therapiekosten und die Hallenbadmiete jedes Jahr mit rund 100.000 Euro. Willi Greuel: „Wir können die Kinder zwar nicht heilen, aber ihnen und den Eltern das Leben etwas leichter machen“.

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Willi Greuel berichtete von vielen Spenden zu Weihnachten und zum Jahreswechsel. So zum Beispiel habe Weihnachtsammlung der Belegschaft der Kaller Energie Nordeifel GmbH 840 Euro erbracht. Die Belegschaft des Hellenthaler Schoeller-Werkes habe einen Betrag von 2750 Euro gespendet. Vom Werk selbst seien weitere 1500 Euro überwiesen worden. Eine Spende in Höhe von 2500 Euro bekam die Hilfsgruppe von der Schevener Firma Lutz Schar. Außerdem seinem zum Jahreswechsel zahlreiche Überweisungen mit Spendenbeträgen zwischen 500 und 1000 Euro eingegangen.

Die Klasse 7c des Mechernicher Gymnasium am Turmhof spendete 156,20 Euro aus dem Erlös des Pausenverkauf an die Hilfsgruppe. Der Turnverein Heimbach hatte 450 Euro aus der Aktion „Fit für andere“ gespendet. Von der Dorfgemeinschaft Müggenhausen-Schwarzmaar bekam dir Hilfsgruppe 540 Euro, von der Dorfgemeinschaft Kall-Diefenbach 333,11 Euro. 630 Euro überwies die Löschgruppe Mechernich-Weyer, die die Kasse ihrer Spargemeinschaft aufgelöst hatte.

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