„Vom Hurrapatriotismus zum Schrecken des Stellungskrieges“

Szenenspiel, das unter die Haut geht, wendet sich an Zuschauer ab 14 Jahre – Begleitprogramm zur Ausstellung „Kriegs(er)leben im Rheinland“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Kai-Ingo Weule (links) als Protagonist „Rekrut Schmitz“. Bild: Weule/LVR
Kai-Ingo Weule (links) als Protagonist „Rekrut Schmitz“. Bild: Weule/LVR

Mechernich-Kommern – Am Sonntag, 8. März, 14 Uhr, veranstaltet das LVR-Freilichtmuseum Kommern im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Kriegs(er)leben im Rheinland“ noch einmal ein szenisches Geschichtsspiel zum Thema Erster Weltkrieg. Unter dem Titel „Vom Hurrapatriotismus zum Schrecken des Stellungskrieges“ schildert der bekannte Geschichts-Akteur Kai-Ingo Weule in der Rolle des „Reservisten Friedrich Schmitz aus Bornheim“ in wechselnden Spielszenen von seinen Erlebnissen im Ersten Weltkrieg.

Anfänglicher Kriegsbegeisterung folgt schon bald die Ernüchterung: Vom Leid und Tod vieler Kameraden geprägt, berichtet Schmitz in ergreifender Weise vom täglichen Überlebenskampf an der Front, von Giftgaseinsatz, Trommelfeuer und mangelhafter Versorgung. Alle Auswirkungen des Krieges auf das Denken und Fühlen eines Menschen werden in den Spielszenen unter Einsatz zeittypischer Anschauungsobjekte, Requisiten und Toncollagen dargestellt. Die Besucher werden in die Spielszenen einbezogen – ein Programm, das sich an Teilnehmer ab 14 Jahren richtet.

Die Gebühr für die Teilnahme an diesem rund 60minütigen Programm beträgt 4 Euro, Anmeldung ist erforderlich. Die szenische Geschichtsdarstellung kann übrigens auch von Gruppen und Schulklassen an allen Wochentagen gebucht werden.
Anmeldung und Buchung bei kulturinfo rheinland: Telefon 02234/9921-555 oder info@kulturinfo-rheinland.de. (epa)

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