Bilder einer vom Krieg versehrten Region

Fotograf Jörg Strawe zeigt in seinen Bildern die Nachwehen eines Krieges. Bild: Strawe
Fotograf Jörg Strawe zeigt in seinen Bildern die Nachwehen eines Krieges. Bild: Strawe

Schleiden-Gemünd – Unter dem Titel „Nachwehen eines Krieges in Europa“ zeigt die Galerie „Eifel Kunst“ in Gemünd Fotografien von Jörg Strawe. Strawe beschäftigt sich mit dem Krieg in Jugoslawien, der ungefähr 220.000 Tote kostete und eine ökonomische und politische Verelendung der Region nach sich zog.

„Jeder kennt noch die erschreckenden Bilder aus dem Fernsehen, als Anfang der Neunziger und mitten in Europa ein Krieg ausbrach, der Deutschland doch so nahe war“, so Galeristin Marita Rauchberger.
Der Fotograf Jörg Strawe aus Schleiden machte Ende November 2014 eine Fotodokumentationstour in das immer noch im Aufbau befindliche ehemalige Krisen- und Olympiagebiet.

„Was übrig geblieben ist, was einst 1984 die ganze Welt auf die Olympiametropole Sarajevo blicken ließ und was 17 Jahre nach Kriegsende und der fünfjährigen Belagerung der Stadt heute noch davon zu sehen ist und die Stadt nicht in die Knie zwingen konnte, zeigt uns Jörg Strawe in seinen Fotografien“, so Rauchberger.

Die informativen, erschreckenden und aufklärenden Bilder sind von Sonntag, 29. März, bis zum 24. Mai in der Galerie „Eifel Kunst“, Schleidener Straße 1, in Schleiden-Gemünd zu sehen.

Öffnungszeiten sind freitags und sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter: 01 57/36 94 18 76.
Die Ausstellung beginnt am 29. März ab 15 Uhr und wird durch Klaus Ranglack, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Schleiden, eröffnet. Musikalisch wird die Ausstellungseröffnung von Georg Kaiser gestaltet. Der Eintritt ist frei. (epa)

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