Euskirchener Fluthelfer ausgezeichnet

900 Helferinnen und Helfer erhielten die Hochwassermedaille des Landes Sachsen-Anhalt für ihren Einsatz beim Hochwasser in 2013 – Aus dem Kreis Euskirchen waren der stellvertretende Kreisbrandmeister Harald Heinen und Dietmar Etten von der DRK-Wasserwacht Dahlem dabei

Dietmar Etten (li.) und Harald Heinen (2.v.re.) erhielten aus der Hand von Innenminister Ralf Jäger und Regierungspräsidentin Gisela Walsken Hochwassermedaille und Urkunde des Landes Sachsen-Anhalt. Foto: Dirk Schneemann/Bezirksregierung Köln
Dietmar Etten (li.) und Harald Heinen (2.v.re.) erhielten aus der Hand von Innenminister Ralf Jäger und Regierungspräsidentin Gisela Walsken Hochwassermedaille und Urkunde des Landes Sachsen-Anhalt. Foto: Dirk Schneemann/Bezirksregierung Köln

Kreis Euskirchen/Köln – Innenminister Ralf Jäger und Regierungspräsidentin Gisela Walsken zeichneten jetzt Hilfskräfte aus dem Regierungsbezirk Köln für ihren Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2013 aus. Unter den 80 Vertretern der Feuerwehren und Hilfsorganisationen, die stellvertretend für die rund 900 Einsatzkräfte ihrer Einheiten die Hochwassermedaille des Landes Sachsen-Anhalt erhielten, waren auch zwei Helfer aus dem Kreis Euskirchen: der stellvertretende Kreisbrandmeister Harald Heinen und Dietmar Etten von der DRK-Wasserwacht Dahlem.

Innenminister Jäger: „Die bundesweit gezeigte Solidarität hat diese groß angelegte Hilfe erst möglich gemacht. Ich danke deshalb allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Auch den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den ehrenamtlichen Einsatz freigestellt haben, gilt mein Dank. Ohne diese breite Unterstützung ist der Katastrophenschutz, auch über die Landesgrenzen hinaus, nicht denkbar.“

Im Frühsommer 2013 halfen rund 900 ehrenamtliche und hauptamtliche Einsatzkräfte aus dem Regierungsbezirk Köln in der Zeit vom 7. Juni bis 17. Juni 2013 bei der Bewältigung des Elbehochwassers in Magdeburg und im Landkreis Stendal. Regierungspräsidentin Gisela Walsken dazu: „Die Flutkatastrophe stellte alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Aber jeder war sofort bereit dort zu helfen, wo Hilfe dringend nötig war. Dafür möchte ich persönlich meinen Dank und Anerkennung aussprechen.“

Unterstützung aus dem Regierungsbezirk Köln erhielten die örtlichen Feuerwehren und Hilfsorganisationen in Sachsen-Anhalt von der „Mobilen Führungsunterstützung Rheinland (MoFüst)“, den Feuerwehrbereitschaften IV (Rhein-Sieg-Kreis, Stadt Bonn) und V (Rheinisch-Bergischer Kreis, Stadt Leverkusen, Oberbergischer Kreis), zwei Betreuungsplätzen aus dem Kreis Heinsberg und der Stadt Köln, zwei Wasserrettungszügen der DLRG Nordrhein und von einem gemeinsamen Wasserrettungszug aus den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf. Die MoFüst Rheinland setzte 130 Führungskräfte der Feuerwehren und 30 Fachberater der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft und Technisches Hilfswerk aus dem Regierungsbezirk Köln ein, die durch drei Einsatzeinheiten (insgesamt 120 Einsatzkräfte des DRK StädteRegion Aachen, DRK Rhein-Erft-Kreis, DRK Rheinisch-Bergischer Kreis) für logistische Aufgaben unterstützt wurden.

Die Einsatzkräfte waren an Deichsicherungsmaßnahmen und Deichbauarbeiten beteiligt, führten Evakuierungsmaßnahmen durch und sicherten ein für die Stromversorgung der Stadt Magdeburg wichtiges Umspannwerk

(epa)

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