„Lernen, aktiv an der Gesellschaft und der Natur teilzuhaben“

Netzwerk Nationalpark-Schulen Eifel erhält Zertifikat durch Ministerium bei der
Auszeichnungsfeier der Landeskampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit “

Große Begeisterung bei Schülern, Projektpartnern und Lehrern der Nationalpark-Schulen Eifel, die in Aachen als „Netzwerk der Zukunft“ zertifiziert wurden.Bild: (Nationalparkverwaltung Eifel/ Th. Arulanandam)
Große Begeisterung bei Schülern, Projektpartnern und Lehrern der Nationalpark-Schulen Eifel, die in Aachen als „Netzwerk der Zukunft“ zertifiziert wurden. Bild: (Nationalparkverwaltung Eifel/ Th. Arulanandam)

Schleiden-Gemünd/Aachen – Als einziges Netzwerk unter 22 Schulen wurden die „Nationalpark-Schulen Eifel“ am Donnerstag, 19. März, im Aachener Einhard Gymnasium durch Staatssekretär Peter Knitsch vom NRW Umweltministerium als „Schulen der Zukunft“ zertifiziert.

Das Gemeinschaftsprojekt von Nationalparkverwaltung Eifel und Förderverein Nationalpark Eifel überzeugte mit der Qualität des Projektes und der großen Resonanz in der Nationalparkregion. Insgesamt nehmen bis heute 59 Schulen daran teil. Knitsch betonte die besondere Rolle der Nationalpark-Schulen Eifel. Das Projekt habe sich seit 2009 positiv entwickelt und zehn der Nationalpark-Schulen sind nun gleichzeitig Schule der Zukunft und wurden mit der Sonderauszeichnung „Netzwerk der Zukunft“ zertifiziert: „Es ist wichtig, wenn Kinder schon früh lernen, aktiv an der Gesellschaft und der Natur teilzuhaben“, so der Staatssekretär.

Stolz präsentieren sich die Projektbeteiligten der Nationalpark-Schulen als „Schule der Zukunft“ mit Staatssekretär Peter Knitsch (links). Von links nach rechts: Staatssekretär Knitsch, Petra Giebel, Natur- und Umweltschutzakademie (NUA), Dirk Gemünd, Förderverein Nationalpark Eifel, Jutta D’Orsaneo, Nationalparkverwaltung Eifel, Klaus Haferkamp und Sabine Wichmann, Förderverein Nationalpark Eifel, Marianne Spiller, Regierungsschuldirektorin, Nina Lohr, Nationalparkverwaltung Eifel und Susanne Schwier, Abgeordnete der Stadt Aachen. Bild: (Nationalparkverwaltung Eifel/ Th. Arulanandam)
Stolz präsentieren sich die Projektbeteiligten der Nationalpark-Schulen als „Schule der Zukunft“ mit Staatssekretär Peter Knitsch (links). Von links nach rechts: Staatssekretär Knitsch, Petra Giebel, Natur- und Umweltschutzakademie (NUA), Dirk Gemünd, Förderverein Nationalpark Eifel, Jutta D’Orsaneo, Nationalparkverwaltung Eifel, Klaus Haferkamp und Sabine Wichmann, Förderverein Nationalpark Eifel, Marianne Spiller, Regierungsschuldirektorin, Nina Lohr, Nationalparkverwaltung Eifel und Susanne Schwier, Abgeordnete der Stadt Aachen. Bild: (Nationalparkverwaltung Eifel/ Th. Arulanandam)

Neben dem Netzwerk „Nationalpark-Schulen Eifel“ erhielten in der feierlichen Stunde 22 weitere Schulen der Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg das Zertifikat „Schule der Zukunft“. Dieses steht für die erfolgreiche Teilnahme an der Landeskampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ , bei der die Ausgezeichneten in den vergangenen drei Jahren Projekte im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung realisiert und in Unterricht und Schulalltag umgesetzt haben. Die Ergebnisse stellten sie im Rahmen des „Marktes der Möglichkeiten“ bei der Feier vor.
Regierungsschuldirektorin Marianne Spiller übergab zudem Urkunden, Hausschilder und Fahnen, womit sich die Schulen künftig in der Öffentlichkeit mit dem Gütesiegel präsentieren können. Das Engagement erhält so öffentliche Anerkennung, der Austausch untereinander wird gefördert und das Profil gestärkt.

Am „Markt der Möglichkeiten“ präsentierte sich der Nationalpark Eifel mit den Nationalpark-Schulen. Bild: (Nationalparkverwaltung Eifel/ Th. Arulanandam)
Am „Markt der Möglichkeiten“ präsentierte sich der Nationalpark Eifel mit den Nationalpark-Schulen. Bild: (Nationalparkverwaltung Eifel/ Th. Arulanandam)

Hintergrund:
Seit Mitte 2009 läuft das Projekt der Nationalpark-Schulen Eifel, das unter der Schirmherrschaft von Landesschulministerin Sylvia Löhrmann und Umweltminister Johannes Remmel steht. Es ist an die Kampagne „Schule der Zukunft“ der Natur- und Umweltschutz-Akademie (NUA) NRW angelehnt. Die teilnehmenden Schulen integrieren das Thema Nationalpark in ihren Schulalltag, in Projekten und Exkursionen. Alle zwei Jahre reichen sie Dokumentationen über ihre Nationalpark-Aktivitäten ein, welche die Grundlage für die Zertifizierung der Schulen sind. Mittlerweile sind 59 Schulen im Netzwerk der Nationalpark-Schulen Eifel aktiv. Im November 2013 fand die zweite Auszeichnung der Schulen als „Nationalpark-Schulen Eifel“ statt, bei der 49 Schulen zertifiziert wurden.
Das Projekt bietet regionalen Schulen die Möglichkeit, ihren Bezug zum Nationalpark Eifel herauszustellen. Für die verantwortlichen Lehrpersonen der Nationalpark-Schulen bieten der Fachbereich Umweltbildung der Nationalparkverwaltung und der Förderverein Nationalpark-Eifel regelmäßig Fortbildungen an, die dem Austausch der beteiligten Schulen untereinander sowie mit der Nationalparkverwaltung und dem Förderverein dienen.

 

mh/Eifeler Presse Agentur/epa

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