„Clara Fey“ will Museumsgäste empfangen

LVR-Freilichtmusem Kommern will Ordensgründerin der „Gemeinschaft vom armen Kinde Jesus“, Clara Fey, zum 200. Geburtstag ehren

Darstellerin Liesel Retetzki will über Clara Fey berichten. Clara Fey war immer schon berührt über die Schicksale von Bedürftigen, was später zu ihrer Berufung wurde. Foto: M.Faber/LVR
Darstellerin Liesel Retetzki will über Clara Fey berichten, die sich für  Bedürftige einsetzte. Foto: M.Faber/LVR

Aachen/Mechernich-Kommern – Gäste des Freilichtmuseums in Kommern können am Samstag, 18. April, „Ordensschwester Clara Fey“ treffen. Die Aachenerin Liesel Retetzki, Mitwirkende bei der „Gespielten Geschichte“ in Kommern, will an diesem Tag von 10.30 bis 17 Uhr in der Museumsbaugruppe Eifel über das Leben der Ordensgründerin und die Lebensverhältnisse der Arbeiterschicht im 19. Jahrhundert berichten.

Clara Fey, die am 14. April 1815 als Kind eines wohlhabenden Tuchfabrikanten in Aachen geboren worden war, war sehr berührt von den Schicksalen von Waisenkindern und Kindern aus armen Arbeiterfamilien. 1844 war sie einer der Begründer der „Gemeinschaft vom armen Kinde Jesus“. Das Hauptziel dieses Ordens war, sich der Erziehung und Schulbildung bedürftiger Kinder und Jugendlicher anzunehmen. Heute ist er in vielen Ländern mit Bildungseinrichtungen vertreten.

Der Eintritt ins Museum ist für Kinder und Jugendliche frei, Erwachsene zahlen 6,50 Euro (zuzüglich 2,50 Euro Parkgebühr)

Infos unter: www.kommern.lvr.de.

lp/Eifeler Presse Agentur/epa

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