Über 500.000 Euro an Stiftungszuwendungen verteilt

Mit Video Bürgerstiftung und Kultur- und Sportstiftung der Kreissparkasse Euskirchen fördern erneut hunderte von kulturellen, sportlichen und sozialen Projekten im gesamten Kreis Euskirchen – Vertrauen der Kunden in die KSK macht die segensreiche Arbeit möglich

Udo Becker (stehend), Vorstandsvorsitzender der KSK, moderierte ebenso gekonnt wie humorvoll und schlagfertig die Stiftungsveranstaltung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Udo Becker (stehend), Vorstandsvorsitzender der KSK, moderierte ebenso gekonnt wie humorvoll und schlagfertig die Stiftungsveranstaltung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – „Schön ist es auf der Welt zu sein“, intonierte am Dienstagabend im vollbesetzten S-Forum der Kreissparkasse Euskirchen (KSK) der Tambourcorps Oberwichterich. Den zahlreichen Menschen, die sich dort eingefunden hatten, schien das Lied geradezu auf den Leib geschrieben zu sein. Denn sie alle waren eingeladen worden, um am alljährlichen Stiftungsfest der Kreissparkasse teilzunehmen und dort persönlich ihre Projektbewilligungen in Empfang zu nehmen. Weit über 500.000 Euro schütteten an diesem Abend die Bürgerstiftung und die Kultur- und Sportstiftung der KSK aus. Konnte die Kulturstiftung im vergangenen Jahr bereits auf ein 20-jähriges Bestehen zurückblicken, so feierte die Bürgerstiftung in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag.

Als Dank schenkten diese jungen Reiterinnen dem KSK-Team ein Hufeisen als Glücksbringer. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Als Dank schenkten diese jungen Reiterinnen dem KSK-Team ein Hufeisen als Glücksbringer. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Dass die Kreissparkasse eine „Lizenz zum Schenken“ besitzt, dies zeigte zunächst ein kleiner Spot, in welchem man KSK-Mitarbeiter Sebastian Thur in 007-Manier bei der Vollbringung einer guten Tat erleben konnte. Der KSK-Vorstandsvorsitzende Udo Becker berichtete, dass im vergangenen Jahr mehr Anträge denn je an die beiden Stiftungen gestellt wurden. Dies zeige, wie wichtig die KSK-Stiftungen im kulturellen, sportlichen und sozialen Leben des Kreises Euskirchen geworden seien. Becker bedankte sich ausdrücklich auch im Namen von KSK-Vorstandsmitglied Hartmut Cremer und allen KSK-Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bei den Kunden, die durch ihr Vertrauen zum regionalen Kreditinstitut die Stiftungen und deren segensreiches Wirken überhaupt erst möglich machten. „Ohne Sie alle ginge das nicht“, so Becker.

Mehrere hundert Gäste wohnten dem Stiftungsfest der KSK bei. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Mehrere hundert Gäste wohnten dem Stiftungsfest der KSK bei. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Doch nicht nur die Stiftungen der KSK tun Gutes im Kreis Euskirchen. Becker erinnerte daran, dass die Kreissparkasse Euskirchen erst kürzlich die Kreisstadt bei der Gründung der Bürgerstiftung „Wir für EUch“ unterstützt habe. Becker: „Die Mittel dieser Stiftung sollen in der Stadt Euskirchen zum Gemeinwohl der hier lebenden Bürgerinnen und Bürger eingesetzt werden.“ Unterstützungen für vergleichbare Stiftungen in weiteren Kommunen des Kreises sollen folgen.

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Des Weiteren hat die Kreissparkasse vor knapp einem Jahr das Spendenprogramm „GiroCents“ ins Leben gerufen. Dabei kann jeder Einzelne mit kleinen Beträgen zwischen 1 und 99 Cents Projekte in der Region unterstützen und demokratisch entscheiden, an wen das Geld fließen soll.

Neben der Zuwendung gab es auch gute Wünsche von Markus Ramers (v.l.), Vorsitzender der KSK-Bürgerstiftung, und Rita Witt, Vorsitzende beider Stiftungen der KSK. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Neben der Zuwendung gab es auch gute Wünsche von Markus Ramers (v.l.), Vorsitzender der KSK-Bürgerstiftung, und Rita Witt, Vorsitzende beider Stiftungen der KSK. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

„Seit der letzten Stiftungsveranstaltung haben wir wieder über 200 Anträge erhalten und Zuwendungen von 225.000 Euro erteilt“, so der Vorsitzende der Kultur- und Sportstiftung, Josef Reidt. Zahlreiche Sport-, Musik- und Karnevalsvereine seien bedacht worden. Die Förderaktivitäten hätten sich dabei gleichmäßig auf den gesamten Kreis Euskirchen verteilt. Stiftungsschwerpunkte seien im vergangenen Jahr die Förderung des Schwimm- und Sportvereins Vogelsang und die Unterstützung des Wettbewerbs „Wir sind morgen“ in Bad Münstereifel gewesen.

Josef Reidt (v.r.), Vorsitzender der KSK-Kultur- und Sportstiftung, und Hartmut Cremer, Vorstandsmitglied der KSK, bereitete die „Bescherung“ sichtlich Freude. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Josef Reidt (v.r.), Vorsitzender der KSK-Kultur- und Sportstiftung, und Hartmut Cremer, Vorstandsmitglied der KSK, bereitete die „Bescherung“ sichtlich Freude. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

„Die hohe Qualität an kulturellen und sportlichen Veranstaltungen im Kreis Euskirchen zeigt, dass das Geld gut angelegt ist“, so Reidt. Vor allem durch die Berichterstattungen in den Medien gewinne der Kreis Euskirchen dadurch an Attraktivität hinzu, was für manche Menschen sicherlich auch ein Grund mehr sei, sich hier niederzulassen. Im Anschluss übergab Reidt an den Leiter des Tambourcorps Oberwichterich, Alexander Krause, den ersten Förderbescheid des Abends.

Weit mehr als 200 Anträge hatte auch der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Markus Ramers, gezählt. „Wir konnten in diesem Jahr Zuwendungen in Höhe von 295.000 Euro verteilen“, berichtete er. Dabei engagiere sich die Bürgerstiftung schwerpunktmäßig im gemeinnützigen und sozialen Bereich. Hierzu zählten insbesondere Kinder- und Jugendprojekte, Kitas und Schulen sowie Wohlfahrtsverbände wie das DRK oder der Caritasverband.
Besonders hob Ramers die Unterstützung eines inklusiven Chorprojekts unter dem Motto „Lass mich fühlen, was du hörst“ der katholischen Hör-/Behindertenseelsorge im Kreisdekanat Euskirchen hervor. „Als wir aus der Presse erfuhren, dass die Mittel für dieses tolle Projekt gekürzt werden sollten, ist die Bürgerstiftung sofort eingesprungen“, so Ramers.

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Ramers freute sich auch über einige originelle Danksagungen an die Stiftung. So hatten beispielsweise die Kinder der Käthe-Kollwitz-Kita aus Euskirchen ein Gartenhaus gebastelt, das sie sich – in Lebensgröße versteht sich – für ihre Aktivitäten bei schlechtem Wetter wünschten. „Natürlich wollen wir die Kinder nicht im Regen stehen lassen und haben auch hier eine Unterstützung zugesagt“, so Ramers, der betonte, dass sich grundsätzlich aber niemand künstlerisch betätigen müsse, um eine Zuwendung zu erhalten: „Jeder einzelne Antrag wird wohlwollend überprüft und der Zweck des zu fördernden Projektes steht im Vordergrund.“

Welche Projekte und Maßnahmen die Stiftungen im vergangenen Jahr förderten, dies erfuhren die Anwesenden sodann aus einem 15-minütigen Videofilm, der 35 ausgewählte Projekte im Schnelldurchlauf vorstellte.

Sodann aber hatten Udo Becker, Hartmut Cremer, Josef Reidt, Markus Ramers sowie die Vorsitzende beider Stiftungen, Rita Witt, und ihr Kollege Karl-Heinz Daniel alle Hände voll zu tun, um die dicken Stapel von Zuwendungsbescheiden zu verteilen.
Bei der anschließenden Verlosung gab es für die Gäste zum Abschluss der Veranstaltung noch zehn Eintrittskarten für das Industriemuseum in Kuchenheim, sechs für das Weihnachtskonzert der Kultur-Initiative-Klösterchen, sechs Karten für das Weihnachtskonzert der Big Band der Bundeswehr im City-Forum, sechs Tickets für die PS-Auslosungsveranstaltung im Kinosaal in Vogelsang mit den „Bläck Fööss“ und „Kasalla“ sowie ein von den Handball-Allstars rund um Trainer Heiner Brand signiertes T-Shirt zu gewinnen. Das Team hatte im März in der Euskirchener Marienschule gegen eine Euskirchener Kreisauswahl gespielt. Doch damit nicht genug: Es konnten auch noch zusätzliche Fördermittel in Höhe von 500, 1000 und 1500 Euro gewonnen werden. Der Hauptpreis ging dabei an den neuen Bewegungskindergarten in Eicks.

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Eifeler Presse Agentur/epa

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