Alles über Girokonto und Kreditkarte

Azubis der Kreissparkasse Euskirchen erklärten Berufsschülern des Thomas-Eßer-Berufskollegs moderne Zahlungsmethoden im In- und Ausland und gaben Tipps für Bewerbungen      

Daniel Franzen (v.l.) und Jonas Schulte, Azubis der Kreissparkasse Euskirchen, erklärten Berufsschülern des Thomas-Eßer Kollegs den sicheren Umgang mit Kreditkarte und Girokonto. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Daniel Franzen (v.l.) und Jonas Schulte, Azubis der Kreissparkasse Euskirchen, erklärten Berufsschülern des Thomas-Eßer Kollegs den sicheren Umgang mit Kreditkarte und Girokonto. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Wofür braucht man eigentlich eine BIC? Was ist, wenn jemand einen falschen Betrag per Lastschrift von meinem Konto abbucht? Wie lange dauert es, bis meine Kreditkarte ersetzt wird, wenn sie mir im Ausland abhandenkommt? Diese und viele weitere Fragen klärten Jonas Schulte und Daniel Franzen, Auszubildende im zweiten Lehrjahr bei der Kreissparkasse Euskirchen, am Dienstagmorgen im Thomas-Eßer Berufskolleg in Euskirchen.

„Eine nicht korrekte Lastschrift kann man acht Wochen lang zurückbuchen“, erklärte Jonas Schulte und informierte auch gleich über Unterschiede von Überweisung und Dauerauftrag. Daniel Franzen sagte, dass die BIC 2016 nicht mehr nötig sei und welche Methoden es für Online-Banking gibt. „Und was kostet das Online-Banking?“, fragte Schülerin Gosia und war erstaunt, dass es grundsätzlich kostenlos ist: „Nur, wenn man einen TAN-Generator möchte, kostet das einmalig 9,90 Euro“, so Schulte. Man könne sich die TAN (Transaktionsnummer), die als Sicherheit bei Online-Aufträgen gilt, aber auch per SMS aufs Handy schicken lassen, und dann seien 20 SMS pro Monat kostenlos, und kaum einer würde im Privatbereich monatlich mehr als 20 Überweisungen tätigen.

„Komm einfach zu uns in die Billiger Straße, da haben wir Auszubildende gerade das Beratungscenter übernommen, dann richten wir dir das Online-Banking ein“, lud Schulte die Schülerin ein. Denn vier Wochen lang haben die Azubis in der KSK-Filiale als Ausbildungsprojekt das Sagen.

Mit einem kleinen Film, bei dem das Azubi-Team der KSK aus zweitem und drittem Lehrjahr selbst vor der Kamera stand, erklärten Franzen und Schulte die Einsatzmöglichkeiten von Kreditkarten. Neben der bargeldlosen Bezahlmöglichkeit war Jonas Schulte selbst vor drei Jahren zur Kreditkarte gekommen, weil das die einzige Bezahlmöglichkeit für Fußballtickets im Internet war.

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
Per-Uwe Mittler ist der „Metterman“

Zum Abschluss gaben die Azubis und KSK-Ausbildungsleiterin Anke Titz noch Tipps für Bewerbungen im Allgemeinen („Wiederholt nochmal Dreisatz, Mathe kommt überall vor“) und speziell bei der Kreissparkasse Euskirchen. Die beginnt mit einer klassischen Bewerbung entweder in Papierform oder online. Danach folgt ein schriftlicher Test, in dem neben Rechenkünsten auch Rechtschreibung und Allgemeinwissen abgefragt werden. Die aussichtsreichsten Kandidaten werden dann zu einem Assessment-Center eingeladen, bei dem es unter anderem um Teamfähigkeit und Selbstdarstellung geht.

Bei den Schülern kam die Info-Veranstaltung gut an. Berufsschüler Marvin hat bereits ein eigenes Girokonto, was er auch für Lastschriften nutzt, trotzdem konnte er noch die ein oder andere wichtige Information bekommen: „Gerade die Möglichkeiten mit der Kreditkarte fand ich sehr interessant, die beiden haben das auch gut vorgetragen, die haben frei gesprochen und sind selbst noch jung und können sich dadurch gut in uns Schüler reinversetzen.“

Eifeler Presse Agentur/epa

Kommentar verfassen