KSK-Mitarbeiter für langjährige Treue geehrt

Vorstandsvorsitzender Udo Becker und Vorstandsmitglied Hartmut Cremer ehrten Mitarbeiter für 25- und 40-jährige Treue und verabschiedeten zwei Mitarbeiter in den Ruhestand

Liesel Jacobs (v.l. 1.Reihe), Helmut Habscheid, Richard Joisten, Helmut Ruffing und Klaus Timme wurden für ihr langjährige Mitarbeit bei der KSK Euskirchen geehrt. Die zweite Reihe zeigt (v.l.) Rita Witt, Direktorin des Vorstandssekretariats, Vorstand Udo Becker, Petra Wegerhoff, Mitglied des Personlarates, Vorstandsmitglied Hartmut Cremer und Sonja Müsch, Personalabteilung.  Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur
Liesel Jacobs (v.l. 1.Reihe), Helmut Habscheid, Richard Joisten, Helmut Ruffing und Klaus Timme wurden für ihr langjährige Mitarbeit bei der KSK Euskirchen geehrt. Die zweite Reihe zeigt (v.l.) Rita Witt, Direktorin des Vorstandssekretariats, Vorstand Udo Becker, Petra Wegerhoff, Mitglied des Personlarates, Vorstandsmitglied Hartmut Cremer und Sonja Müsch, Personalabteilung. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur

Euskirchen – Wenn jemand 40 Jahre lang in einem Unternehmen tätig ist, dann ist das heute nicht nur eine Ausnahme, es zeugt auch davon, dass die Arbeitsbedingungen vor Ort offensichtlich stimmen müssen. Der Vorstandsvorsitzende der Kreisparkasse Euskirchen (KSK), Udo Becker, und Vorstandsmitglied Hartmut Cremer konnten jetzt auf einer kleinen Feier gleich mehrere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für ihre langjährige Treue ehren sowie zwei von ihnen in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden.

Als die WM in Italien tobte, also „25 Jahre vor dem Rücktritt von Sepp Blatter“, wie Udo Becker anmerkte, trat Helmut Habscheid in den Dienst der KSK ein. Elf Jahre lang leitete er die Kreditabteilung, war Gebietsdirektor und ist heute Vorstandsbeauftragter. In seiner Freizeit spielt der kulturell vielseitig interessierte und leidenschaftliche Großvater gerne Tennis, wenn er nicht gerade den Vorstand vertreten darf.

Auch Liesel Jacobs kann auf ein 25-jähriges Arbeitsleben bei der KSK zurückblicken. Sie startete damit zwar schon im Februar 1979, unterbrach ihren Dienst aber für einige Jahre, um sich um ihre Kinder zu kümmern. „Heute ist sie aus dem Beratungscenter Veybach nicht wegzudenken“, so Udo Becker. Liesel Jacobs nennt sich selbst einen Fan der Stadt Köln, sie reist gern, liebt den Karneval und unternimmt am liebsten etwas mit Familie und Freunden.

Die beiden Mitarbeiter Franz-Hubert Stuff und Markus Stoffels halten der KSK ebenfalls seit einem Vierteljahrhundert die Treue, befanden sich aber während der Jubiläumsfeier leider im Urlaub.
Als Muhammed Ali seinen WM-Titel 1975 in einem der härtesten Boxkämpfe aller Zeiten gegen Joe Frasier verteidigte und Michael Holm mit seinem Hit „Tränen lügen nicht“ auf Platz 1 der Hitparade landete, trat Klaus Timme bei der KSK ein. Die Liebe führte den EDV-Spezialisten von Kiel nach Euskirchen, wo er sich meist im blauen Pilotenhemd um die Computer seiner KSK-Kollegen kümmerte. In der Freistellungsphase seiner Altersteilzeit genießt er heute nach 40 Jahren Dienst auch das Leben jenseits von Bits und Bytes.

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Auf mehr als 40 Jahre Dienst bei der KSK konnten Richard Joisten und Helmut Ruffing zurückblicken, die vom Vorstand in den Ruhestand verabschiedet wurden. Joisten begann bereits 1967 mit seiner Lehre bei der KSK, betreute das Kreditgeschäft Abteilung Firmenkunden und hat, so Hartmut Cremer „alle Höhen und Tiefen miterlebt“. Langweilig wird es Joisten auch im Ruhestand nicht werden, denn er ist nicht nur passionierter Läufer, der auch schon mehrfach die Marathonstrecke erfolgreich bewältigte, sondern er hat auch sechs Kinder. „Einmal im Jahr trifft sich die ganze Familie im Urlaub, da ist immer viel los“, berichtete er.

Ebenfalls 1967 startete Helmut Ruffing, damals jedoch nicht bei der KSK, sondern bei der Städtischen Sparkasse Euskirchen. Der Formel-1-Fan war in der Abteilung Kreditanalyse tätig. Er liebt Wander- und Klettertouren durch die Eifel und Südtirol und besitzt eine Modelleisenbahn, die sich über zwei Kellerräume erstreckt. Spielen wird er damit im Ruhestand allerdings nicht. Denn, so stellte Vorstand Hartmut Cremer unmissverständlich klar: „Männer spielen nicht mit der Eisenbahn, Männer haben Fahrbetrieb.“

Eifeler Presse Agentur/epa

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