Wenn pornografische Bilder süchtig machen

Phil Pöschl, Leiter des Vereins „Safer Surfing“, will in der Veranstaltungsreihe „Montags im Collegium“ in der Apostolischen Schule über Gefahren und Auswege zum Thema Internet-Pornografie referieren

Phil Pöschl, Leiter des Vereins „Safer Surfing“, will über Gefahren von Internetpornografie aufklären. Bild: privat
Phil Pöschl, Leiter des Vereins „Safer Surfing“, will über Gefahren von Internetpornografie aufklären. Bild: privat

Bad Münstereifel – Phil Pöschl, Leiter des Vereins „Safer Surfing“, will als Referent den nächsten Abend der Vortragsreihe MiC (Montags im Collegium) gestalten. Dieser findet am Montag, 15. Juni, ab 18 Uhr in der Apostolischen Schule in Bad Münstereifel statt. Thema der Veranstaltung der Ordensgemeinschaft „Legionäre Christi“ ist dabei „Wenn Bilder süchtig machen – Wege aus der Pornographie“.

Der Zugang zu Pornografie werde durch das Internet heutzutage jedem leicht zugänglich gemacht, so Pöschl – auch Minderjährigen. Die Gefahren dadurch würden oft unterschätzt – der Suchtfaktor sei aber hoch. Pöschl sieht gerade in internetfähigen Handys eine weitreichende Gefahr: „Smartphones werden von Eltern oft weder kontrolliert, noch mit entsprechender Internet-Kinderschutz-Software ausgerüstet.“ Dadurch werde für eine steigende Zahl von zum Teil bereits Sechsjährigen die im Internet abgerufene, oft harte Pornografie zum ersten Referenzpunkt, was Sexualität anbelangt. Der österreichische Verein „Safer Surfing“ will dem durch gezielte Aufklärung von Eltern, Lehrenden und Betroffenen entgegenwirken.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es laut Veranstalter Gelegenheit zum Gedankenaustausch und gemeinsamen Erörtern. Die Reihe sei angelegt als Denksalon: Nach einem pointierten Impulsvortrag stehe das gemeinsame Erörtern von Herausforderungen und Widersprüchen im Mittelpunkt. Für das leibliche Wohl sei gesorgt, es wird für den Abend inklusive Imbiss ein Beitrag von 12 Euro erhoben.

Es ist eine Voranmeldung erforderlich. Weitere Informationen und Kartenreservierungen bei Ellen Petermann unter E-Mail e.petermann@gmx.org oder bei Andrea Borgloh, aborgloh@arcol.org.

(epa)

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