CAP-Markt in Kuchenheim feiert einjähriges Bestehen

Die Nordeifelwerkstätten sichern mit ihrem Tochterunternehmen die Nahversorgung mit Lebensmitteln im Ort

Das Team des Cap-Marktes Kuchenheim. Foto: NEW
Das Team des Cap-Marktes Kuchenheim. Foto: NEW

Euskirchen-Kuchenheim – Als die Kuchenheimer Bürger Anfang 2014 erfuhren, dass der ortsansässige Lebensmittelmarkt schließen muss, war die Sorge groß, in Zukunft ohne die Nahversorgung auskommen zu müssen. In dem Ortsteil leben viele ältere Menschen, die zum Teil nicht mehr größere Strecken bewältigen wollen oder können, sowie viele Familien mit Kindern.

Der CAP-Markt brachte die Lösung. Das Team feierte jetzt sein einjähriges Bestehen. Betrieben wird das Geschäft von der EULOG gGmbH, einer Tochter der Nordeifelwerkstätten, die es sich zu Aufgabe gemacht, Inklusion zu verwirklichen und Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsame Arbeitsplätze anzubieten.

„Mit dem CAP-Markt sollen natürlich auch dauerhafte Arbeitsplätze außerhalb der Werkstattbetriebe der Nordeifelwerkstätten geschaffen und die Integration von Menschen mit Handicaps in das gesellschaftliche Umfeld erleichtert werden“, so Marc Wilden, Geschäftsführer der EULOG und Werkstattleiter der Nordeifelwerkstätten Kuchenheim.

Derzeit sind in Kuchenheim 14 Menschen mit einer Behinderung im Schichtdienst tätig. „Der Markt wird mittlerweile sehr gut angenommen“, zieht Marktleiter Hansi Esser nach einem Jahr ein positives Fazit und bestätigt, dass vor allem auch viele ältere Bürger das Angebot gerne nutzen.

Hansi Esser: „Um den CAP-Markt dauerhaft zu sichern, ist es wünschenswert, dass auch vermehrt junge Menschen und Familien den Markt für den täglichen Einkauf nutzen und somit ihren Beitrag für eine sichere und dauerhafte Einkaufsstätte in unserem Dorf leisten.“

Am Freitag, 21.August soll das einjährige Bestehen auch mit den Kunden durch zahlreiche Aktionen gefeiert werden.

(epa)

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