Kostenloser E-Bike-Strom am Kyllradweg

Direkt am Kronenburger See hat die ene-Unternehmensgruppe eine Ladestation mit insgesamt acht Lademöglichkeiten geschaffen – Dahlems Bürgermeister Jan Lembach: „Idealer Standort“

Ab sofort kann am Kyllradweg am Streckenabschnitt Kronenburger See kostenlos Strom für E-Bikes getankt werden. Jan Lembach (v.l.), Bürgermeister Gemeinde Dahlem, Markus Böhm, Geschäftsführer ene-Unternehmensgruppe, und Kerstin Zimmermann, ene-Pressesprecherin, eröffneten jetzt offiziell die Ladestation. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Ab sofort kann am Kyllradweg am Streckenabschnitt Kronenburger See kostenlos Strom für E-Bikes getankt werden. Jan Lembach (v.l.), Bürgermeister Gemeinde Dahlem, Markus Böhm, Geschäftsführer ene-Unternehmensgruppe, und Kerstin Zimmermann, ene-Pressesprecherin, eröffneten jetzt offiziell die Ladestation. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Dahlem-Kronenburg – „Eine Stromtankstelle für E-Bikes steht hier am Kyllradweg an einem idealen Standort“, berichtete Jan Lembach, Bürgermeister der Gemeinde Dahlem, am vergangenen Donnerstag in Kronenburg. Direkt in Sichtweite des Kronenburger Sees und neben zahlreichen Fahrradständern hatte die ene-Unternehmensgruppe für vier Fächer gesorgt, in denen Akkus für elektrisch unterstützte Räder aufgeladen werden. Zusammen mit Markus Böhm, Geschäftsführer der ene-Unternehmensgruppe, und ene-Pressesprecherin Kerstin Zimmermann nahm Bürgermeister Lembach die Ladestation jetzt offiziell in Betrieb.

Die „Tankstelle“ sieht aus wie ein Schrank mit Schließfächern, das darauf abgebildete grüne Fahrrad gibt den ersten Hinweis auf die Nutzung. Zum Aufladen stehen insgesamt vier Schließfächer mit je zwei Steckdosen zur Verfügung, so dass sich acht Auflade-Möglichkeiten ergeben. Der Strom dafür ist für die E-Bike-Fahrer kostenlos. Alles, was man benötigt, ist ein Ein- oder Zwei-Euro-Stück als Pfand. Dann kann man seinen Helm und weitere Dinge ins Schließfach schließen, wo auch der Akku auflädt. Den Schlüssel kann man während der Ladezeit mitnehmen.

„Das Prinzip kennt man aus dem Schwimmbad“, sagte Jan Lembach. Direkt am Kyllradweg in wenigen Schritten Entfernung zur Stromstation weist ein Schild auf die Lademöglichkeit hin. Lembach: „Gerade an Wochenenden ist der Radweg stark frequentiert, an einem sonnigen Samstag habe ich in einer Stunde 112 Räder gezählt.“

Ein Hinweisschild führt E-Bike-Fahrer mit leerem Akku direkt zur wenige Schritte entfernten Ladestation am Kronenburger See. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Ein Hinweisschild führt E-Bike-Fahrer mit leerem Akku direkt zur wenige Schritte entfernten Ladestation am Kronenburger See. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Markus Böhm: „Wir haben bereits mit unserer E-Bike-Ladestation in Bad Münstereifel gute Erfahrungen gemacht. Die Radwege in der Eifel entwickeln sich ebenso rasant wie die Verkaufszahlen der E-Bikes. Deshalb stellen wir weitere Infrastruktur zur Verfügung und bringen so das Thema Elektromobilität weiter voran.“ Neben den bisher zwei Rad-Ladestationen hat die ene-Gruppe vier Stromtankstellen für Elektro-Autos im Stammgebiet erstellt. „Die werden immer häufiger genutzt“, so Böhm, der am Rande verriet: „Weitere Ladestationen sind bereits in der Vorbereitung.“

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Der ene-Geschäftsführer ist selbst begeisterter Radfahrer auf Eifelstrecken und schwärmt von den neu erstellten Wegen entlang von Bahntrassen und Flusstälern. Gerade der Streckenabschnitt am Kronenburger See des insgesamt 19 Kilometer langen Kyllradweges sei ein absolutes Highlight. Wie Bürgermeister Lembach sagte, soll neben der Ladestation noch ein Automat aufgestellt werden, an dem man Fahrradschläuche für die schnelle Pannenhilfe ziehen kann.

Eifeler Presse Agentur/epa

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