Viele Möglichkeiten für neue Azubis

Der Nachwuchs bei der ene-Unternehmensgruppe kann Einblicke in die verschiedensten Bereiche von modernster Technik bis zu komplexen Verwaltungstätigkeiten gewinnen

Ausbildungsfachleute und neue Azubis der ene-Unternehmensgruppe gestalten die Dienstleistungen im Energiesektor von morgen: Harald Brenner (v.l.), Ausbildungsleiter Technik, Isabel Mainz, Auszubildende mit Dualem Studium, Walter Bornemann, Personalmanagement, Raphael Klos, Azubi Technik, Heike Bauer, Ausbildungsleiterin Kaufleute, Annika Kesting, Azubi, Markus Böhm, Geschäftsführer ene-Unternehmensgruppe, Barbara Herr, Azubi, und Günter Stein, stellvertretender Ausbildungsleiter Technik. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Ausbildungsfachleute und neue Azubis der ene-Unternehmensgruppe gestalten die Dienstleistungen im Energiesektor von morgen: Harald Brenner (v.l.), Ausbildungsleiter Technik, Isabel Mainz, Auszubildende mit Dualem Studium, Walter Bornemann, Personalmanagement, Raphael Klos, Azubi Technik, Heike Bauer, Ausbildungsleiterin Kaufleute, Annika Kesting, Azubi, Markus Böhm, Geschäftsführer ene-Unternehmensgruppe, Barbara Herr, Azubi, und Günter Stein, stellvertretender Ausbildungsleiter Technik. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Vier neue Auszubildende haben der Geschäftsführer Markus Böhm und das Ausbilderteam der ene-Unternehmensgruppe am vergangenen Montag im Stammsitz Kall begrüßt. Die Kallerin Annika Kesting (18) hätte Walter Bornemann, Personalmanagement ene-Unternehmensgruppe, schon gerne direkt nach ihrem ersten Schulabschluss im Unternehmen untergebracht, denn durch mehrere Praktika war sie bereits im Team bekannt. „Aber ich wollte erst mein Fachabi in der Tasche haben, ehe ich meine kaufmännische Ausbildung hier anfange“, so Kesting.

Ebenfalls im kaufmännischen Bereich hat die 18-jährige Barbara Herr aus Schleiden-Berescheid ihre Ausbildung bei der ene-Unternehmensgruppe begonnen: „Ich habe von vielen Bekannten Positives gehört und mich deshalb für die ene entschieden.“ Raphael Klos (16) ist als künftiger Techniker zu dem Kaller Energiedienstleister gekommen. Der Tondorfer interessiert sich sehr für Technik und hilft ab und an im Betrieb seines Vaters im Büro: „Ich arbeite aber lieber praktisch und interessiere mich sehr für Technik, auch für Erneuerbare Energien.“

Ebenfalls in der Technik arbeitet ab sofort Isabel Mainz. Die 18-Jährige gehört nicht nur zu den deutlich selteneren weiblichen Azubis im technischen Bereich, sondern will bei der ene auch noch gleich ein vierjähriges Duales Studium an der FH Aachen im Bereich Elektrotechnik mit Schwerpunkt Energietechnik absolvieren. Bornemann: „Im eigenen Haus den Ingenieursnachwuchs großzuziehen ist sehr interessant, gerade in Zeiten des entstehenden Fachkräftemangels.“

Der Fachkräftemangel habe bisher zwar noch keine direkten Auswirkungen auf die Unternehmensgruppe, wie Heike Bauer, Ausbildungsleiterin im kaufmännischen Bereich, berichtet: „Aber das wird in Zukunft sicherlich schwieriger, auch bemerken wir, dass immer wieder bereits angenommene Azubis kurzfristig absagen.“

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
ene-Unternehmensgruppe erhielt erneut Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“

Deshalb tue man einiges, um attraktive Ausbildungsplätze zu bieten. Dazu gehöre nicht nur die hohe Übernahmerate, sondern auch eine familiäre Atmosphäre – auch oder gerade dann, wenn einmal Probleme auftauchen, so Heike Bauer. Walter Bornemann bestätigt: „Wir bieten unseren Azubis eine gute Betreuung sowohl in fachlicher als auch sozialer Hinsicht und stehen nicht zuletzt für sichere Arbeitsplätze – schließlich gibt es uns seit mehr als 80 Jahren.“ Außerdem sei die Unternehmensgruppe als „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ zertifiziert.

Die Anforderungen würden allerdings immer komplexer, wie Harald Brenner, Ausbildungsleiter der Techniker, und sein Stellvertreter Günter Stein berichten. Brenner: „Nehmen Sie nur einmal die Windenergieanlagen, deren Technik hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt.“ Stein ist Experte für Automatisierung und technische Kommunikation: „Auch in meinen Spezialbereichen dreht sich das Rad der Entwicklung immer schneller.“

Selbst die Anforderungen im kaufmännischen Bereich werden immer komplexer, wie Heike Bauer sagt, denn der einstige Strommonopolist sei mittlerweile zu einer Unternehmensgruppe mit vielfältigen Dienstleistungen rund um den Energiesektor geworden: „Das bedeutet durch die verschiedenen Unternehmen unter dem Dach der ene, dass nicht nur einer, sondern gleich elf Jahresabschlüsse in der Buchhaltung anstehen.“

Die komplexe Unternehmensgruppe bringe aber nicht nur vielfältige Aufgaben, sondern eben auch viele Chancen für die Azubis mit sich: „Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich später zu spezialisieren. Zudem ermöglichen wir unseren Mitarbeitern viele Fortbildungen.“

Damit die Azubis zahlreiche Bereiche kennenlernen können und die Zusammenhänge verschiedener Unterfirmen besser verstehen, durchlaufen die Kaufleute und Techniker bei der ene-Unternehmensgruppe nicht nur verschiedene Abteilungen: Die Techniker schnuppern auch in die Ausbildung der Kaufleute hinein und die Kaufleute dürfen auch zum Kennenlernen bei den Technikern mithelfen.

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
Drei Tage Spaß beim Sportfest des KSC

Eifeler Presse Agentur/epa

Kommentar verfassen