Dem Himmel ganz nah im Nationalpark-Tor Gemünd

In den letzten zehn Jahren haben über 470.000 Gäste die Ausstellungsräume beucht

Bürgermeister der Stadt Schleiden Udo Meister (links), Geschäftsführerin der Nordeifel Tourismus, Iris Poth und Michael Lammertz, Fachgebietsleiter Kommunikation und Naturerleben  von der Nationalparkverwaltung Eifel unter dem neuen Sternenhimmel im Nationalpark-Tor Gemünd.. Bild: Annette Simantke/Nationalparkverwaltung Eifel
Bürgermeister der Stadt Schleiden Udo Meister (links), Geschäftsführerin der Nordeifel Tourismus, Iris Poth und Michael Lammertz, Fachgebietsleiter Kommunikation und Naturerleben von der Nationalparkverwaltung Eifel unter dem neuen Sternenhimmel im Nationalpark-Tor Gemünd.. Bild: Annette Simantke/Nationalparkverwaltung Eifel

Schleiden-Gemünd – Das Nationalpark-Tor Gemünd feiert Jubiläum. Vor zehn Jahren, auf den Tag genau am 20. Oktober 2005, eröffnete die Nationalpark-Ausstellung „Knorrige Eichen, bunte Spechte und spannende Waldgeschichte(n)“ in der Kurhausstraße in Schleiden-Gemünd. Über 470.000 Gäste haben bis heute die Ausstellung besucht und sich von der Tourist-Info der Nordeifel Tourismus beraten lassen. Das sind im Schnitt 129 Besucher pro Tag. Jüngst hat die Nationalparkverwaltung Eifel eine himmlische Landschaft für Sternenliebhaber eingerichtet.

Außer der Ecke für Nachtschwärmer gibt es zudem einen neugestalteten Kinderraum und einen aktualisierten Nationalparkfilm in vier Sprachen. Der Treffpunkt der ganzjährig jeden Samstag um 11 Uhr startenden Rangertour ist nun nicht mehr zu übersehen: Eine Holzstehle mit aufgesetztem Rangerhut kennzeichnet den Ausgangspunkt vor dem Eingang des Nationalpark-Tors.

„Die Symbiose aus Tourist-Information der Nordeifel-Tourismus und Ausstellung der Nationalparkverwaltung funktioniert hervorragend“, freut sich Michael Lammertz von der Nationalparkverwaltung. „Hierbei kann jeder Partner seine speziellen Stärken ausspielen, zum Wohle der Gäste und des Nationalparks“. Besucher des Tors hatten bei einer Befragung den Servicekräften Bestnoten für Freundlichkeit und Kompetenz vergeben und 95 Prozent würden den Besuch der Ausstellung weiterempfehlen.

„Das Nationalpark-Tor in Gemünd hat sich in den vergangenen zehn Jahren als erste Anlaufstelle für Besucher und auch Anwohner etabliert“, blickt der Bürgermeister der Stadt Schleiden, Udo Meister, zurück.

Die Geschäftsführerin der Nordeifel Tourismus GmbH, Iris Poth, betont: „Die große Stärke im Nationalpark-Tor ist die fundierte, persönliche Beratung und der ausgeprägte Service, der von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht wird. Das wird garantiert durch den Einsatz von Fachkräften, aber auch durch deren stetige Weiterbildung zu aktuellen Nationalparkthemen und in Bezug auf touristische Entwicklungen.“

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Mit neuen Impulsen hat sich auch die Nationalpark-Ausstellung im Tor weiter entwickelt: Jetzt lädt eine informative und gemütliche Sternenecke nicht nur Sternengucker dazu ein, sich über den ersten International Dark Sky Park Deutschlands zu informieren und visuell in die Tiefe des nächtlichen Himmels über dem Nationalpark zu blicken. Durch das mit Bildern bedruckte Plexiglas und die spezielle Lichttechnik fühlen sich Betrachter dem Himmel ganz nah.
Aber auch der attraktiv gestaltete Kinderraum im Nationalpark-Tor zählt zu den neuen Errungenschaften. Neben genügend Platz zum Basteln und Malen gibt es dort viel Spannendes zu entdecken: Zum Beispiel schnitzte Ranger Helmut Bergsch für die Kinder kunstvoll und naturgetreu heimische Vögel. (eB/epa)

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