635.000 Euro Zuschuss für wandertouristisches Wegenetz

Der Kreis Euskirchen hat erfolgreich am Wettbewerbsaufruf „Erlebnis.NRW – Tourismuswirtschaft stärken“ teilgenommen

Das Wandern in der Eifel ist ein wichtiger Faktor für den Tourismus. Durch die Förderung soll das Wegenetz weiter optimiert werden. Foto: Nordeifel Tourismus
Das Wandern in der Eifel ist ein wichtiger Faktor für den Tourismus. Durch die Förderung soll das Wegenetz weiter optimiert werden. Foto: Nordeifel Tourismus

Kreis Euskirchen – Durch 635.000 Euro Fördergelder soll das „Projekt Wanderwelt der Zukunft: Eifelspuren & -schleifen“ das wandertouristische Wegenetz in der Nordeifel aufwerten. Möglich geworden ist dies durch die erfolgreiche Teilnahme des Kreises Euskirchen an dem Förderwettbewerb „Erlebnis.NRW – Tourismuswirtschaft stärken“ vom NRW-Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem NRW-Umweltministerium durchgeführt.

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin und NRW-Umweltminister Johannes Remmel hatten am vergangenen Montag die Sieger des Förderwettbewerbs „Erlebnis.NRW“ im Bereich Tourismus bekanntgegeben. Alle eingereichten Projekte sollen die Landestourismusstrategie flankieren und dazu beitragen, Nordrhein-Westfalen noch deutlicher als Kurzreiseland zu positionieren. Zudem soll die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen gefördert werden. Für den Tourismuswettbewerb stehen insgesamt rund 47 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Landesmitteln zur Verfügung. Beim diesjährigen Wettbewerb wurden 100 Projekte eingereicht, zur Förderung ausgewählt wurden 55 Projekte.

Der Kreis Euskirchen setzte bei seiner Bewerbung gleich auf ein ganzes Bündel von Maßnahmen, die aktuelle touristische Trends und Einflüsse des demografischen Wandels berücksichtigen, um Zielgruppen zu gewinnen und zu auch zu halten. Geplant ist ein Wanderwegenetz aus Fern- und Streckenwanderwegen sowie 20 thematischen, besonders inszenierten und barrierearmen Qualitätsrundwanderwegen.

Das zum Teil in die Jahre gekommene und teilweise unübersichtliche Rundwandernetz im Kreisgebiet soll darüber hinaus optimiert und einheitlich markiert werden. Systematisch werden zudem touristische Anlaufpunkte wie Ausflugsziele, Touristen-Informationen, Gastronomie, Einzelhandel und öffentlicher Nahverkehr durch vollständig neue Routenverläufe eingebunden.

Landrat Günter Rosenke: „Wir sind sehr stolz, nach der erfolgreichen Realisierung des Projektes Rad- und Wanderbahnhöfe nun auch im Folgewettbewerb mit dem Projekt »Wanderwelt der Zukunft« wieder auf dem Siegertreppchen zu stehen. Gemeinsam mit unseren Partnern in der Region wollen wir den Tourismus mit einer Qualitätsoffensive Wandern stärken.“Das Projektvorhaben soll nach Bewilligung durch die Bezirksregierung Köln voraussichtlich zum April 2016 starten. (epa)

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