Anschläge in Brüssel: Militär und Polizei sollen Tihange und Doel schützen

Laut Bericht von „tagesschau.de“ ist nur noch die „Kernmannschaft“ der AKWs vor Ort, das weitere Personal wurde abgezogen

Laut Medienberichten könnten IS-Attentäter Anschläge auf belgische Atomkraftwerke wie hier Tihange geplant haben. Bild: Robert Schallehn
Laut Medienberichten könnten IS-Attentäter Anschläge auf belgische Atomkraftwerke wie hier Tihange geplant haben. Bild: Robert Schallehn

Tihange/Kreis Euskirchen – Während Kreis Euskirchen und RVK (Regionalverkehr Köln) den Start eine Kampagne gegen den Weiterbetrieb des als „Schrott-Reaktor“ bekannt gewordenem belgischen Atomkraftwerks (AKW) „Tihange“ verkünden, reagiert die belgische Regierung auf eine andere mögliche Gefahr durch die AKWs: Nämlich als eventuelles Ziel von Terroranschlägen auf die belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel. Kräfte aus Polizei und Militär, die die Reaktoren schützen sollen, sind vor Ort, wie die Betreiberfirma mitteilte.

Nach den Terroranschlägen am Dienstagmorgen am Flughafen Brüssel und in der U-Bahn-Station Maalbeek, bei denen zahlreiche Tote und Verletzte zu beklagen sind, wurde laut „tagesschau.de“ jegliches Personal der Atomkraftwerke Tihange und Doel, das nicht zwingend zum Betrieb der Anlagen benötigt wird, abgezogen worden. Dies sei ein übliches Vorgehen bei der höchsten Terrorwarnstufe.

Büro- und Reinigungspersonal etwa wurde abgezogen. Dabei geht es nicht nur um den Schutz der Mitarbeiter: Trotz strenger Überprüfung jeglicher Mitarbeiter durch die aufsichtsführende Behörde AFCN – in Tihange und Doel arbeiten jeweils fast 1000 Menschen – soll so auch eine mögliche Terrorgefahr von „innen“ eingedämmt werden.

(epa)

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
Vorverteilung der Jodtabletten in der Region beginnt am 1. September

Kommentar verfassen