Workshop zum Thema „Wohnen im Alter“

Unter der Frage „Wie weiter wohnen?“ lädt eine Arbeitsgruppe im Rahmen des Demografie-Prozesses im Kreis Euskirchen zum Austausch ein

Sarah Weber vom Kreis Euskirchen koordiniert die Aktionen zum Demografie-Prozess. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Sarah Weber vom Kreis Euskirchen koordiniert die Aktionen zum Demografie-Prozess. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen/Kall – Einen Workshop zum Thema „Wohnen im Alter“ bietet die Arbeitsgruppe im Rahmen des Demografie-Prozesses im Kreis Euskirchen in Zusammenarbeit mit der “WohnBund-Beratung NRW“, und zwar am Dienstag, 28. Juni, um 18 Uhr in der Aula des Berufskollegs Eifel, Loshardt 2 in Kall.

Bereits seit 2013 besteht die Arbeitsgruppe, die sich mit den Perspektiven des Wohnens im Alter beschäftigt. Koordiniert von Sarah Weber, beim Kreis zuständig für den Demografie-Prozess, entwickelte die Gruppe die Idee, zu diesem Thema mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, um danach nächste konkrete Schritte zu verabreden.

Im Zentrum steht dabei nicht der Fokus auf mögliche Pflegebedürftigkeit, sondern vielmehr die Absicht, sich schon frühzeitig mit den unterschiedlichen Modellen zu beschäftigen, wie jeder Einzelne oder auch eine Gruppe das Wohnen im Alter selber gestalten kann. Karl Vermöhlen, der sich als Arzt in einer Klinik häufig mit den Folgen von Pflegebedürftigkeit beschäftigt: „Uns geht es darum herauszufinden, welche Modelle des Zusammenlebens es gibt, die auch Spaß machen. Ins Altersheim wollen ja die wenigsten.“

Sozialarbeiterin Bettina Eil betont die Offenheit zu den verschiedenen Möglichkeiten: „Ob es um die Gestaltung von nachbarschaftlichem Zusammenhalt, dem Leben in einer aktiven Hausgemeinschaft oder um Wohngemeinschaften geht.“

Um Anmeldung über die Homepage www.kreis-euskirchen.de, bei Sarah Weber per E-Mail sarah.weber@kreis-euskirchen.de oder Telefon, 0 22 51/1 59 04 wird gebeten. (epa)

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