Johanniter geben Empfehlungen bei Hochwasser

Die drei Ortsverbände Euskirchen, Bonn und Much/Neunkirchen-Seelscheid leisten im Vorjahr mehr als 17.000 Helferstunden

Die Johanniter unterstützen vielerorts aktiv im Bevölkerungsschutz. Bild: JUH/Paulo dos Santos
Die Johanniter unterstützen vielerorts aktiv im Bevölkerungsschutz. Bild: JUH/Paulo dos Santos

Kreis Euskirchen – Klimaveränderungen sind bereits heute spürbar. Ein Sommerhochwasser nach Starkregen trifft das Rheinland öfter. Das kann man vielerorts erleben, wenn etwa ein kleines Gewässer in einem Stadtteil zu einem reißenden Strom wird und großen Schaden anrichtet.  Dann sind auch die Johanniter-Katastrophenschützer gefragt, um zu helfen. Allein im Vorjahr leisteten die drei Ortsverbände Euskirchen, Bonn und Much/Neunkirchen-Seelscheid mehr als 17.000 Helferstunden im Sanitätsdienst und Katastrophenschutz.

Da die Johanniter stets auf ehrenamtliche Mithilfe angewiesen sind, werden neue Helferinnen und Helfer immer gebraucht. Wer Lust und Zeit hat mitzumachen, kann sich melden unter: ehrenamt.bonn@johanniter.de.

„Bei Hochwassergefahr etwa kann man schon vorab aktiv werden“,  erklärt Patric Posch, Katastophenschutz-Beauftragter bei den Johannitern. „Für den Notfall sollten wichtige Dokumente stets sicher gelagert sein. Halten Sie zusätzlich auch Notgepäck bereit. Wenn es zum Ernstfall kommt, helfen Sie Kindern und Älteren bitte zuerst.“

Wer sich umfangreicher informieren möchte, findet weitere praktische Tipps zum Beispiel in der Bürgerinformation „Empfehlungen bei Hochwasser“ vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), so die Empfehlung von Johanniter-Fachmann Patric Posch.

Kommentar verfassen

AMP Version der Seite