Selfie mit dem Nikolaus im „Café International“

Adventsfeier im Caritaszentrum für Migration und Flüchtlingshilfe  – 100 große und kleine Gäste aus vielen Nationen

Als der Nikolaus das „Café International“ betrat, war er direkt von den großen und kleinen Gästen umringt. Bild: Carsten Düppengießer
Als der Nikolaus das „Café International“ betrat, war er direkt von den großen und kleinen Gästen umringt. Bild: Carsten Düppengießer

Euskirchen – Die offenen Begegnungsstätte „Café International“, Herzstück des Caritaszentrums für Migration und Flüchtlingshilfe in den Herrenbenden in Euskirchen, war jetzt mit rund 100 Kindern und Erwachsenen bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Caritas Euskirchen hatte zur Adventsfeier für Geflüchtete eingeladen. „Wir sind selbst etwas über den Zuspruch erstaunt. Wir hatten in und um Euskirchen in den Unterkünften für Geflüchtete eingeladen. Gekommen sind Menschen aus dem gesamten Kreisgebiet“, so Peter Müller-Gewiss, Koordinator der Aktion Neue Nachbarn.

Müller-Gewiss und seine haupt- und ehrenamtlichen Kollegen der Caritas-Flüchtlingshilfe hatten einen bunten Nachmittag mit Kaffee, Tee, Kakao, Weihnachtsplätzchen und Kuchen für die neuen Nachbarn vorbereitet. Als Höhepunkt wurde der Besuch des Nikolaus in Gestalt des Ehrenamtlichen Heribert Winter aus Antweiler erwartet.

Als der Nikolaus das „Café International“ betrat, war er direkt von den großen und kleinen Gästen umringt. Viele zückten ihre Handys und baten um eine Selfie mit dem Nikolaus. Dieser kam allen Wünschen geduldig nach, um im Anschluss etwas über die Figur des Heiligen und ihre Bedeutung zu berichten. Die Nikolausgeschichte, der Gäste unterschiedlichster Nationalitäten und verschiedener Religionen mit großem Interesse lauschten, wurde von zwei Gästen simultan ins Arabische und Persische übersetzt.

Danach bescherte Winter die kleinen Gäste mit Schokoladetalern und -nikoläusen und es wurden gemeinsam adventliche Lieder gesungen.

„Menschen unterschiedlichster Herkunft und religiöser Überzeugung haben heute hier gemeinsam friedlich miteinander gefeiert und eine schöne Zeit gehabt“, so Müller-Gewiss. Dies freue ihn sehr und mache Mut für die Arbeit der Geflüchtetenhilfe. (eB/epa)

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