Vortragsabend zum Thema „Asyl ist Menschenrecht“

Diakon Martin Schlicht und Seelsorger Andreas Funke berichten von ihren Erfahrungen

Zwei Flüchtlingsseelsorger der Regionen Düren und Eifel berichten von ihren Erfahrungen mit Flüchtlinmgen. Bild: Pro Asyl
Zwei Flüchtlingsseelsorger der Regionen Düren und Eifel berichten von ihren Erfahrungen mit Flüchtlingen. Bild: Pro Asyl

Schleiden-Gemünd –  Die Informationsausstellung von Pro Asyl „Asyl ist Menschenrecht“ geht am kommenden Sonntag in der Galerie „Eifel Kunst“ in Gemünd zu Ende. Passend zur Ausstellung wird noch ein Vortragsabend zur Thematik angeboten. Die beiden Flüchtlingsseelsorger der Regionen Düren und Eifel haben sich bereit erklärt, am Freitag, 16. Dezember, 19 Uhr, von ihrer Arbeit zu berichten. Danach ist die Möglichkeit zur Diskussion und zum Austausch gegeben.

Den ersten Vortrag hält Diakon Martin Schlicht, Seelsorger für die Flüchtlingsarbeit Region Düren. Sein Thema: „Kein Mensch ist illegal: Anmerkung eines Mitarbeiters in der Flüchtlingsarbeit zur Willkommenskultur Fremder in biblischer Zeit und heute“.

Ausgehend von den Bildern des Alten und Neuen Testaments zum Thema Flucht, die auch in der Kunst oft eine Rolle spielen, entwickelt Martin Schlicht zehn Thesen des friedlichen Miteinanders im Heute. Grundlage sind seine eigenen Erfahrungen in der Seelsorge für Menschen auf der Flucht in Unterkünften vor Ort.

Danach referiert Andreas Funke, Seelsorger für die Flüchtlingsarbeit Region Eifel  über „Religiöse und soziokulturelle Hintergründe des Islam – Unsere neuen Nachbarn besser verstehen“ Andreas Funke stellt die Lebens- und Glaubensweltwelt der islamischen Flüchtlinge und deren Heimat vor. Dieser Vortrag soll es ermöglichen, mit neuen Nachbarn verständnisvoller zusammenleben.

Beide Vorträge finden statt in der Galerie „Eifel Kunst“, Schleidener Straße 1, in Gemünd. (epa)

www.eifel-kunst.de

 

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