„Kriegsjahre in der Eifel“

Filmvorführung im Evangelischen Gemeindesaal in Hellenthal

Bei den Dreharbeiten zu „Kriegsjahre in der Eifel“. Foto: Schubert
Bei den Dreharbeiten zu „Kriegsjahre in der Eifel“. Foto: Schubert

Hellenthal – Der Arbeitskreis JUDIT.H (Juden im Tal.Hellenthal) lädt am Sonntag, 9. April um 15.30 Uhr zur Vorführung des Films „Kriegsjahre in der Eifel“ im Evangelischen Gemeindesaal, Im Kirschseiffen 24, 53940 Hellenthal, ein. Das Werk der Kronenburger Filmemacher Katharina und Dietrich Schubert entstand in den Dörfern und mit Einwohnern der Pfarrgemeinde Rescheid.

„Da wurde wieder ein ganzer Rosenkranz gebetet. Ja, da ist viel gebetet worden in der Zeit“, erinnert sich Rudi Schneider an jene dramatischen Monate gegen Ende des 2. Weltkrieges, als die Bewohner der Pfarrgemeinde Rescheid schutzlos zwischen den Fronten der deutschen Wehrmacht und der heranrückenden Amerikaner lebten. Er ist einer der Zeitzeugen, die vom Leben der Menschen hier zwischen 1933 und 1945 berichten. Sie schildern die Veränderungen des dörflichen Alltags durch die nationalsozialistische Herrschaft, berichten von den Kriegsvorbereitungen und Auswirkungen der Kampfhandlungen auf die Zivilbevölkerung, von den Entbehrungen der letzten Kriegsjahre und ihrer Hoffnung auf Frieden.

Nach der Vorführung besteht die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit Katharina und Dietrich Schubert und eventuell mit den letzten Mitwirkenden. Der Eintritt ist wie kostenlos, eine Spende für die weitere Arbeit von JUDIT.H ist willkommen. (epa)

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