313.000 Euro eingesparte Energiekosten

ene-Unternehmensgruppe hat Straßenbeleuchtung in Blankenheim auf energiesparende Technik umgestellt – Kämmerer Erwin Nelles lobt große Einsparungen für Umwelt und Gemeindekasse

LED-Straßenleuchte vor der Burg Blankenheim. Bild: ene-Unternehmensgruppe
LED-Straßenleuchte vor der Burg Blankenheim. Bild: ene-Unternehmensgruppe

Blankenheim – Fast ausnahmslos positiv bewertet Erwin Nelles, Kämmerer der Gemeinde Blankenheim, die Umstellung wesentlicher Teile der gemeindeeigenen Straßenbeleuchtung auf energiesparende Technik, hauptsächlich auf LED-Leuchtmittel. Denn nicht nur der Umwelt nutze dies durch einen geringeren CO2-Ausstoß, sondern auch die Gemeindekasse werde deutlich entlastet. Zudem sei die stromsparende Straßenbeleuchtung auch noch wesentlich heller – was „zwei, drei Mitbürger“ allerdings auch kritisierten: In ihrem Schlafzimmer sei es nun zu hell.

Das sei allerdings der einzige Kritikpunkt, der ihm zu Ohren gekommen sei. Nelles: „Technisch ist es so, dass die neuen Leuchtkörper sogar zu wenig genutzten Zeiten gedimmt werden – bis auf neuralgische Stellen wie Kreuzungen, die aus Sicherheitsgründen davon ausgenommen sind.“

Markus Böhm, Geschäftsführer der ene-Unternehmensgruppe: „In der Modernisierung der kommunalen Straßenbeleuchtung liegen wesentliche Potentiale für die Steigerung der Energieeffizienz. Damit ist dies eine wichtige Stellschraube, um die CO2–Reduktionsziele der Bundesregierung zu erreichen.“ Zwischen 2011 und 2017 hat die „ene“ in Blankenheim die Straßenbeleuchtung umgestellt. Böhm: „Dadurch konnten wir den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxyds um 68 Prozent  reduzieren.“

Auch Stromkosten habe die Gemeinde kräftig sparen können, und zwar von 2011 bis 2017 satte 313.000 Euro. Markus Böhm: „Allein im Jahr 2017 können etwa 62.000 Euro an Energiekosten eingespart werden.“ Der Umbau selbst wurde staatlich gefördert, wodurch von den Gesamterstellungskosten über 790.953 Euro ein Eigenanteil der Gemeinde von 577.538 Euro übrig blieb. Zudem ist die LED-Technik wesentlich weniger wartungsintensiv, wodurch noch einmal Kosten eingespart werden können – was wiederum den Kämmerer freut.

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Insgesamt wurden bis Ende 2016 mehr als 1.200 Lichtpunkte energetisch auf Vordermann gebracht. Derzeit umfasst die komplette Straßenbeleuchtung in der Gemeinde etwa 1.540 Lichtpunkte. Neben der Planung und Projektierung von Innen-, Außen- und Straßenbeleuchtungsanlagen bietet die ene-Unternehmensgruppe auch die Wartung und Betriebsführung, Konzepte für Sanierung und Effizienzmaßnahmen, die komplette Montage von Beleuchtungsanlagen inklusive Materiallieferung und Tiefbauarbeiten, Zustandsbewertungen und Sanierungsempfehlungen sowie Standsicherheitsprüfungen und auch den Instandhaltungsanstrich als Dienstleitungen an.

Eifeler Presse Agentur/epa

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