Neue Schaukeln für die Kita Kallmuth

Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen half bei der Finanzierung von neuen Spielgeräten – Mechernicher Bauhof stellte die neuen Schaukeln auf

Trotz strömenden Regens ließen es sich die Kinder nicht nehmen, die neue Tampen-Schaukel auszuprobieren. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Trotz strömenden Regens ließen es sich die Kinder nicht nehmen, die neue Tampen-Schaukel auszuprobieren. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich-Kallmuth – Schaukeln macht glücklich. Das ist längst wissenschaftlich erwiesen. Deshalb gehört der Schaukelstuhl auch mittlerweile wieder zur Standardausstattung in Alten- und Pflegeheimen. Besonders glücklich scheint das Schaukeln aber nach wie vor Kinder zu machen. Dies konnte man am Freitagnachmittag in der AWO-Kindertagesstätte in Kallmuth erleben. Dort durften die jungen Leute gleich mehrere neue Spielschaukeln in Betrieb nehmen, wovon sie sich auch angesichts des strömenden Regens nicht abhalten ließen.

„Wir bedanken uns bei der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen für die finanzielle Unterstützung der neuen Schaukeln“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins Dietrich Steinmetz, der mit den Erwachsenen derweil trockenen Fußes unter einem Zeltdach stand. „Für uns allein wäre es schwer geworden, diese neuen Spielgeräte anzuschaffen.“

Die Kinder und die Leiterin der Einrichtung, Petra Fleer-Booz (v.r.), sowie Elke Baum und Andreas Houska von der AWO bedankten sich bei Rita Witt als Vorsitzende der Bürgerstiftung für die finanzielle Unterstützung des Schaukelprojekts. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Kinder und die Leiterin der Einrichtung, Petra Fleer-Booz (v.r.), sowie Elke Baum und Andreas Houska von der AWO bedankten sich bei Rita Witt als Vorsitzende der Bürgerstiftung für die finanzielle Unterstützung des Schaukelprojekts. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Insgesamt kosteten die neuen Schaukeln 3000 Euro, wovon die Bürgerstiftung ein Drittel der Kosten übernahm. Die Kreissparkasse Euskirchen sei glücklicherweise ja nicht nur „Vater der lokalen Wirtschaft“, so Steinmetz, sondern kümmere sich auch um die Kultur und um soziale Angelegenheiten. „Das ist ganz anders, als wenn ich mit einer überregionalen Bank rede. Bei der KSK betrachtet man unsere Vorhaben stets mit Wohlwollen.“

„Wir unterstützen grundsätzlich gerne Projekte, die von mehreren engagierten Menschen gleichermaßen getragen werden“, sagte Rita Witt, Direktorin des Vorstandsstabs der KSK Euskirchen und Vorsitzende der Bürgerstiftung. Gerade auf dem Dorf sei es immer wieder schön zu sehen, wie die ganze Dorfgemeinschaft oft an einem Strang ziehe. Da sei es schade, wenn gute Ideen nur deshalb nicht umgesetzt werden könnten, weil es an Geld fehle. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten leisten wir da gerne finanzielle Unterstützung“, so Witt.

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Auch die „normalen“ Schaukeln und die Liegeschaukel kamen beim Nachwuchs gut an. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
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In Kallmuth hatte sich neben dem Förderverein auch der Bauhof der Stadt Mechernich ins Zeug gelegt und die Spielgeräte auf dem Gelände der Kita aufgebaut. Das sparte Kosten. Ortsvorsteher Robert Ohlerth, den die Leiterin der Einrichtung, Petra Fleer-Booz, den „geistigen Vater der Einrichtung“ nannte, hatte selbst mit Hand angelegt und rund um die Spielgeräte Rollrasen verlegt.

Bei den Schaukeln handelt es sich um ein erweiterbares System. Neben den normalen Sitzschaukeln gibt es auch eine Liegematte sowie eine Tampenschaukel. „Tampen ist ein Begriff aus der Seemannssprache für ein Seilende“, verriet Dietrich Steinmetz.  Auf einem solchen wirklich dicken Seilende können gleich mehrere Kinder sitzend oder stehend schaukeln.

Robert Ohlerth freute sich, dass die Kallmuther Einrichtung derzeit wieder im Aufwind ist. „Das war nicht immer so“, verriet er. „Zeitweilig standen wir hier kurz vor einer Schließung, doch jetzt gibt es wieder Kinder genug in Kallmuth.“

Für Rita Witt von der KSK Euskirchen gab es ein selbstgebasteltes Dankeschön. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Für Rita Witt von der KSK Euskirchen gab es ein selbstgebasteltes Dankeschön. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Selbst Andreas Houska, der Geschäftsführer des AWO- Regionalverbands Rhein-Erft und Euskirchen, hatte es sich nicht nehmen lassen, bei der Einweihung der neuen Spielgeräte dabei zu sein. „Wir sind sehr dankbar für jegliche finanzielle Unterstützung“, so Houska, „denn ohne diese könnten wir uns solche Besonderheiten wie diese Schaukeln nicht leisten.“

Für Rita Witt hatten die Kinder ein eignes Dankeschön-Lied einstudiert und ein Plakat angefertigt, das, so versprach die Direktorin des Vorstandsstabs, auf jeden Fall bei der nächsten Stiftungsveranstaltung ausgestellt wird.

Eifeler Presse Agentur/epa

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