Die Geschichten der Mitarbeiter erzählt

Dank für langjährige Dienste sowie Verabschiedungen werden bei der Kreissparkasse Euskirchen auf persönliche Art begangen – Vorstellung der Jubilare in Wort, Bild und Interview

Die Jubilare bei der Kreissparkasse Euskirchen können sich immer auf einen vergnüglichen Vormittag freuen, in dessen Verlauf KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker (4.v.r.) jeden einzelnen auf humorvolle Weise vorstellt und ehrt. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Jubilare bei der Kreissparkasse Euskirchen können sich immer auf einen vergnüglichen Vormittag freuen, in dessen Verlauf KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker (4.v.r.) jeden einzelnen auf humorvolle Weise vorstellt und ehrt. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – „Die da“ von den „Fantastischen Vier“ lief vor 25 Jahren die Radiosenden rauf und runter – „Ist es die da?“ fragten sich auch einige Anwesende bei der Jubiläumsfeier im S-Forum der Kreissparkasse Euskirchen (KSK), als 25 Jahre alte Bewerbungsbilder– zunächst noch ohne Namen – gezeigt wurden. Manch einem der für ein Vierteljahrhundert Dienst beim ältesten Kreditinstitut des Kreises Geehrten entschlüpfte beim Anblick der damaligen Frisurenmode ein „Oh Gott“, „Wow!“ oder auch „Wie schrecklich“ – oft zum schelmischen Vergnügen der weiteren Anwesenden.

„Das Ganze lebt von den Geschichten der Mitarbeiter“, berichtete Udo Becker, Vorstandsvorsitzender der KSK. Denn die Dienstjubiläen werden nicht mit einem Blumenstrauß „abgefrühstückt“, sondern einen halben Tag lang in lockerer Atmosphäre und gemeinsamen Mittagessen begangen. Im Vorfeld sammelten die Abteilungsleiter bei Kollegen allerhand Wissenswertes über die Jubilare, was dann der versammelten Festgemeinde nicht nur kundgetan wird: Becker „bohrt“ auch gerne auf humorvolle Weise nach, warum etwa eine Mitarbeiterin ausgerechnet in Düsseldorf statt in der Domstadt die berufliche Karriere begonnen hat.

Kann nicht nur mit Zahlen umgehen, sondern auch mit Worten: KSK-Chef Udo Becker moderiert die Jubiläumsfeiern der Kreissparkasse als unterhaltsamen Entertainer. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Kann nicht nur mit Zahlen umgehen, sondern auch mit Worten: KSK-Chef Udo Becker moderiert die Jubiläumsfeiern der Kreissparkasse als unterhaltsamen Entertainer. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

So erfuhren die Anwesenden, dass Marion Stockert in ihrer Freizeit gerne wandert und Städtereisen unternimmt, sich aber auch in der Flüchtlingshilfe engagiert und Neubürgern grundlegende Deutschkenntnisse vermittelt. Irene Wallenborn-Schneider hat neben ihrem Arbeitspensum bei der KSK bereits „vor dem Wecken“, wie Becker scherzte, alle Hände voll zu tun: Denn sie bewirtschaftet mit „Liebe und Leidenschaft“ den elterlichen Bauernhof, muss melken und füttern. Erholung findet sie bei einer Skandinavischen Möbelhauskette – allerdings geht sie nie in die Ausstellungshallen, ihr Ziel ist ein süßeres: „Apfelstrudel mit Vanillesauce!“

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Heidi Schmitz-Ebert hat nicht nur ein Herz für ihre beiden eigenen Katzen, sondern kümmert sich auch um herrenlose Stubentiger. Sie ist gern mit der gesamten Familie auf dem Mountain-Bike unterwegs und unternimmt Schiffs- und Städtereisen. Ebenfalls für 25 Jahre bei der KSK wurden Sylvia Kolvenbach, Renate Bensberg und Urban Walber geehrt.

In den wohlverdienten Ruhestand wurden Angelika Steffens und Franz-Josef Heck entlassen. Angelika Steffens findet ihren Ausgleich zu nüchternen Zahlen beim Nordic-Walking, Bauchtanz und Reisen nach Spanien. Als ausgebildete Heilpraktikerin hat sie sich der Naturheilkunde verschrieben und sucht gerne gerade da nach Lösungen, wo die Schulmedizin nicht weiter weiß.

Franz-Josef Heck ist nicht nur bekennender 1. FC-Köln-Fan, sondern geht auch gerne auf Kreuzfahrt. Besonders wichtig ist ihm, viel Zeit mit seinem Enkel zu verbringen. Weil „die Frauen zu Karneval immer üben waren“, hat er mit Gleichgesinnten den Männerverein „MOFA“ gegründet. Wobei „MOFA“ nicht für ein motorisiertes Zweirad steht, sondern für „Männer ohne Fahne“ – die textile allerdings, nicht die ätherische, denn „mit Fahne müssten wir bei Prozessionen mitgehen“. Stattdessen treffen sie sich einmal im Monat zu geselligem Beisammensein, veranstalten zu Pfingsten einen Familientag oder bekochen gemeinsam ihre Frauen. Der Personalratsvorsitzende Michael Weiler schloss mit einem Gedicht, in dem es hieß: „Danke für die gute Zeit, die sie zu geben war’n bereit!“

Eifeler Presse Agentur/epa

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