Römerstadt wird digital: Elf KSK-Azubis präsentieren Bankgeschäfte mit dem Smartphone

Kunden sollen im Azubi-BC aktiv mit den neuen Apps der Sparkasse vertraut gemacht werden – Vorstandsvorsitzender Udo Becker: „Wir wollen Kontinuität und Weiterentwicklung miteinander vereinbaren“

Die Jung-Banker freuen sich zusammen mit dem Vorstand und der Ausbildungsleiterin der KSK über vier Wochen Azubi-BC Zülpich. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Jung-Banker freuen sich zusammen mit dem Vorstand und der Ausbildungsleiterin der KSK über vier Wochen Azubi-BC Zülpich. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Zülpich – Seit Montag hat sich im Beratungscenter (BC) Zülpich der Kreissparkasse Euskirchen (KSK) ein kompletter Personalwechsel vollzogen. Das bewährte Team rund um Marc Eichholz hat für vier Wochen den elf Auszubildenden des zweiten und dritten Lehrjahrs Platz gemacht. Die jungen Leute wollen unter Beweis stellen, dass sie bereits so gut ausgebildet sind, dass sie ein KSK-Beratungscenter in Eigenregie leiten können. Bis einschließlich Freitag, 14. Juli, ist die KSK-Filiale an der Schumacherstraße daher fest in der Hand der Azubis.

Bei einem Elternabend am Dienstag im Zülpicher BC verriet die neue Interims-Leiterin, Benita Klinkhammer, dass man sich beim ersten Azubi-Treffen vor zwei Jahren noch nicht allzu viel zu sagen gehabt hatte. Heute sei das hingegen ganz anders und mancher sei froh, wenn man auch mal ein paar Minuten zusammen sei, ohne miteinander zu reden.

KSK-Chef Udo Becker fand ebenso motivierende wie lobende Worte für die Azubis. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
KSK-Chef Udo Becker fand ebenso motivierende wie lobende Worte für die Azubis. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Klinkhammer hatte bereits im vergangenen Jahr am Azubi-BC in Mechernich teilgenommen und wusste daher aus eigener Erfahrung, dass dieses Projekt zu den anspruchsvollsten und anstrengendsten, aber auch lehrreichsten während der Ausbildungszeit gehört.

Beide Lehrjahre werden wieder gemeinsam das BC übernehmen. Das zweite Lehrjahr kümmert sich um den Service, das dritte Lehrjahr um die Beratung. Im Notfall stehen natürlich zwei erfahrene Kreissparkassenmitarbeiter im Hintergrund zur Verfügung, Kunden brauchen also keine Angst zu haben, dass etwas schiefgehen könnte.

Wie immer haben sich die jungen Leute auch ein Schwerpunktthema ausgedacht. Den Anstoß dazu lieferte der Vorstandsvorsitzende der KSK, Udo Becker. Der wünschte sich nämlich, dass die Digitalisierung der KSK vorangetrieben und vor allem bei den Kunden bekannter gemacht würde.

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Benita Klinkhammer (l.) leitet das Azubi-BC in Zülpich und bedankte sich beim KSK-Vorstand für das entgegengebrachte Vertrauen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Benita Klinkhammer (l.) leitet das Azubi-BC in Zülpich und bedankte sich beim KSK-Vorstand für das entgegengebrachte Vertrauen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

„Das haben wir uns zu Herzen genommen“, sagte Benita Klinkhammer. Mit fünf i-Pads ausgerüstet wollen die Azubis daher jetzt sowohl im Service-, als auch im Beratungsbereich die Kunden aktiv mit den neuen Apps der Sparkasse vertraut machen. „Darüber hinaus bieten wir Kundenveranstaltungen an, auf denen wir bei Kaffee und Kuchen die digitalen Möglichkeiten der Kreissparkasse präsentieren“, so Klinkhammer, „und wir besuchen wieder einige Schulklassen.“

Vorstandsvorsitzender Udo Becker betonte, dass es ein Hauptanliegen der Kreissparkasse sei, Kontinuität und Weiterentwicklung miteinander zu vereinbaren. So könne sich die Ausbildung junger Leute bei der KSK seit vielen Jahren sehen und messen lassen. „Das machen wir sehr gut“, so Becker, „unsere Azubis, die als Bankkaufmann bzw. -kauffrau ausgebildet werden, haben beispielsweise die Möglichkeit, schon während der Ausbildung eine Zusatzqualifikation zu erwerben. Wer möchte, der kann zusätzlich den Abschluss zum Versicherungsfachmann ablegen.“ Mit dieser Doppelqualifikation ausgestattet seien die Azubis der KSK anderen Azubis deutlich einen Schritt voraus.

Benjamin Hoppe präsentierte die Vorbereitungszeit des Nachwuchs-teams auf das Azubi-BC. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Benjamin Hoppe präsentierte die Vorbereitungszeit des Nachwuchs-teams auf das Azubi-BC. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

In Sachen Weiterentwicklung wolle man den Fokus aber noch mehr auf die Digitalisierung legen. Das, was von den Azubis in den kommenden vier Wochen angeboten werde, solle beibehalten werden. „Wir machen danach keinesfalls wieder den Digital T.Rex“, scherzte Becker. Auch der Elternabend gehöre mit zur Weiterentwicklung. Denn neben den Eltern der Azubis, die das BC leiteten, würden fortan auch die neuen Azubis, die erst im August mit ihrer Ausbildung beginnen, eingeladen, um so die Sparkassenfamilie noch enger zusammenwachsen zu lassen.

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Mit von der Partie im Azubi-BC sind in diesem Jahr Nicole Bädorf, Vera Kettel, Jennifer Kuffner, Jana Scheiff, Roman Sohnius und Alexander Uerdingen, die im zweiten Lehrjahr sind und den Servicebereich übernehmen. Aus dem dritten Lehrjahr gehen ins Rennen: Benita Klinkhammer, Anne Weyers, Jacqueline Schmitz, Dennis Gundlach und Benjamin Hoppe. Letztere werden die Kunden beraten.

Ausbildungsleiterin Anke Titz, denen die Azubis ein besonderes Lob für ihren unermüdlichen Einsatz spendeten, bittet die Römerstädter, keine Scheu zu haben und das BC auch in den vier Azubi-Wochen fleißig zu besuchen. Nur so könne der Nachwuchs Erfahrungen sammeln. Wer den jungen Leuten bei ihrer Arbeit folgen möchte, der kann dies über Facebook tun. Die Direktorin des KSK-Vorstandsstabs, Rita Witt, hat sich bereit erklärt, den Social-Media-Bereich zu „füttern“, wo man fast täglich Neues aus dem Azubi-BC erfahren kann.

 

Eifeler Presse Agentur/epa

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