Verkehrsministerium fördert sechs weitere E-Ladesäulen der „ene“

ene-Unternehmensgruppe war der einzige Energiedienstleister aus NRW, der beim ersten Förderaufruf die Nase vorn hatte – ene-Mobil geht jetzt für drei Monate an die Gemeinde Nettersheim

ene-Geschäftsführer Markus Böhm (rechts) übergab das E-Mobil der „ene“ jetzt gemeinsam mit Sandra Ehlen (links) für drei Monate an den Nettersheimer Bürgermeister Wilfried Pracht (2.v.r) sowie Verwaltungsmitarbeiter Hans-Peter Schell (am Steuer). Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
ene-Geschäftsführer Markus Böhm (rechts) übergab das E-Mobil der „ene“ jetzt gemeinsam mit Sandra Ehlen (links) für drei Monate an den Nettersheimer Bürgermeister Wilfried Pracht (2.v.r) sowie Verwaltungsmitarbeiter Hans-Peter Schell (am Steuer). Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Seit Jahren ist die ene-Unternehmensgruppe Vorreiter in der Region, wenn es um den Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur für E-Mobile geht. Acht dieser Einrichtungen hat sie mittlerweile schon in ihrem Versorgungsgebiet installiert. Jetzt bekommt die „ene“ bei ihrem Vormarsch finanzielle Schützenhilfe vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), mit der der der Energieversorger gleich sechs weitere E-Ladesäulen in Angriff nehmen wird.

Seit dem 1. März konnten private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge stellen. Die ene-Unternehmensgruppe gehörte mit zu den ersten Energieversorgern bundesweit, die sich nicht lange bitten ließ und gleich sechs neue Projekte für den Kreis Euskirchen einreichte.

Der Geschäftsführer der ene-Unternehmensgruppe, Markus Böhm, berichtete, dass es eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Förderfähigkeit gewesen sei, dass die E-Ladesäulen öffentlich für jedermann zugänglich sein müssten und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben würden.

„Diese Prämissen erfüllen unsere Ladesäulen bereits von Anfang an“, so Böhm. Denn nicht nur Kunden der „ene“ könnten die Ladestation über eine Kundenkarte freischalten, auch allen anderen Interessenten werde ein Zugang bequem über Handy per SMS ermöglicht. Und selbstverständlich würde an den ene-Ladesäulen nur grüne Energie angeboten, da man ansonsten den CO2-Ausstoß vom Pkw an das nächste Kohlekraftwerk weitergebe.

Die ersten jetzt vergebenen 26 Förderbescheide umfassen eine Gesamtsumme von 550.000 Euro. Mit dem Bundesprogramm zum Ausbau von Ladeinfrastruktur sollen bundesweit 15.000 neue Ladesäulen errichtet werden. Dafür stellt das BMVI bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro bereit.

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
„ene“-Unternehmensgruppe warnt vor dubiosen Stromanbietertricks

„Die Förderung erfolgt anteilig und umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage“, heißt es in einer Pressemitteilung des BMVI.

Vorgesehen sind die Standorte der sechs neuen E-Ladesäulen der „ene“ in Kall an der Hüttenstraße bei Möbel Brucker, in Hellenthal-Rescheid, in Blankenheim auf dem Parkplatz am Weiher  am Marienplatz in Gemünd, am Rathaus in Schleiden und in Vogelsang auf dem Besucherparkplatz. Errichtet werden sollen die neuen Ladesäulen so rasch wie möglich.

Unterdessen wird die ene-Unternehmensgruppe nicht müde, auch weiterhin für E-Mobilität im Versorgungsgebiet zu werben. Aus diesem Grund ging das E-Mobil des regionalen Energiedienstleisters jetzt an die Gemeinde Nettersheim. In Nettersheim wurde erst kürzlich eine E-Ladesäule direkt auf dem Pendlerparkplatz vis-á-vis zum Naturzentrum errichtet. Mit dem Verleih des E-Mobils möchte man weiterhin von den Vorteilen der E-Mobilität überzeugen.

Bürgermeister Wilfried Pracht, der das Fahrzeug entgegennahm, war sich allerdings bereits ohne Probefahrt sicher, dass seine Kommune unbedingt in der nächsten Zeit ein solches Fahrzeug benötige. Denn in seiner Kommune wird der Klimaschutz besonders groß geschrieben. „Wenn Verwaltungsmitarbeiter in unseren elf Ortsteilen beschäftigt sind, dann kommen da schnell 60 Kilometer am Tag zusammen“, so Pracht. Die könnten jetzt mit dem E-Mobil zurückgelegt werden, denn selbstverständlich wolle der Bürgermeister das Fahrzeug nicht allein benutzen.

Die Verwaltung geht auch längst selbst mit gutem Beispiel voran. So werden alle öffentlichen Gebäude seit dem 01.01.2017 von der „ene“ mit Grünstrom versorgt. Die Energie stammt aus klimafreundlichen Erzeugungsanlagen mit Standorten in der Eifel. Damit leistet die Gemeinde Nettersheim neben dem Klimaschutz auch einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
Auch Grünstrom nimmt physikalisch den kürzesten Weg

„Wir stellen das E-Mobil für drei Monate der Gemeinde Nettersheim zur Verfügung“, berichtete Sandra Ehlen von der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung der „ene“. Der kleine weiße Flitzer, der bereits an zahlreichen Kommunen und Institutionen ausgeliehen worden ist, habe bereits knapp 48.500 Kilometer Werbefahrt für CO2-freies Autofahren hinter sich und damit 6790 Kilogramm CO2 gespart, die im Vergleich dazu beim Benzinmotor eines Kleinwagens (laut Dekra 140 Gramm pro Kilometer) angefallen wären.

Eifeler Presse Agentur/epa

Kommentar verfassen