Zum Flugplatzfest wird die Transall erwartet

60 Jahre Flugplatz Dahlemer Binz

Zum diesjährigen Flugplatzfest wird die Transall erwartet und kann von den Besuchern besichtigt werden. Foto: privat
Zum diesjährigen Flugplatzfest wird die Transall erwartet und kann von den Besuchern besichtigt werden. Foto: privat

Dahlem – Das 60-jährige Bestehen des Flugplatzes Dahlemer Binz soll am Wochenende 2. und 3. September gefeiert werden. In 14 Flugsportvereinen mit ihrem Dachverein „Fluggemeinschaft Dahlemer Binz“ haben weit über 300 aktive Segelflieger ihre fliegerische Heimat mit dem Flugplatz Dahlemer Binz verbunden. Hinzu kommen viele weitere Motorflieger, die mit ihren Maschinen dort stationiert sind. Auch der Fallschirmsport hat sich zwischenzeitlich mit einem der größten Fallschirmsportunternehmen in Deutschland fest etabliert.

Ultraleichtflugzeuge sind ebenfalls fester Bestandteil des Flugplatzes, wo zwei Flugschulen künftige Piloten ausbilden. Auch das Fliegenlernen mit Segelflugzeugen ist damals wie heute am Platz möglich. In den vergangenen 60 Jahren hat sich der Flugplatz von einem zunächst reinen Segelflugplatz zu einem Flugsportzentrum und attraktiven Gewerbestandort entwickelt.

Beim diesjährigen Jubiläum soll es besondere Attraktionen geben. Das Transportflugzeug der Bundeswehr „Transall“ wird ebenso erwartet wie Hubschrauber der Bundespolizei. Auch soll die Antonov AN-2, der größte Doppeldecker der Welt, eintreffen. Darüber hinaus können viele weitere historische Flugzeuge, darunter auch der legendäre Fieseler Storch und weitere fliegende Flugzeugschätze, bestaunt werden. Fliegerherzen werden höher schlagen beim Bewundern der schön gepflegten Oldies und der modernen Motor- und Segelflugzeuge. Zudem kann man sich über die Vereine am Flugplatz sowie über das Segelfliegen und über den Motorflugsport informieren.

Das Organisationsteam mit Geschäftsführer Helmut Etten, dem Vorsitzenden der Fluggemeinschaft Dahlemer Binz, Dr. Mario Wichmann, und dem Piloten Dr. Andreas Knöffler ist zuversichtlich, mit diesem Fest der Bevölkerung und allen Besuchern die Möglichkeiten des Luftsports mit seinen vielen Varianten näher zu bringen und darüber hinaus auch Informationen über die zu erwartenden Luftfahrzeuge, darunter auch die historischen Gastflugzeuge, zu vermitteln. Am Samstagabend soll eine zünftige Fliegerparty starten.

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Wenn die Wetterlage dies zulässt, ist vorgesehen, eine einmalige Atmosphäre durch aufgerüstete beleuchtete Heißluftballons am Samstagabend in der Dunkelheit bzw. Dämmerung während der Fliegerfete zu schaffen.

Rundflüge mit der Antonow und weitere Mitfluggelegenheiten sollen möglich sein. Der Besuch des Festes wird ohne Eintritt von der Flugplatzgesellschaft und den Segelflugvereinen angeboten. (epa)

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