Lange Uni-Nacht in Vogelsang

Studierende der RWTH Aachen besuchten die Dauerausstellungen und fingen Nachtfalter

Studierende der RWTH Aachen besuchten Vogelsang. Bild: Roman Hövel/Vogelsang IP
Studierende der RWTH Aachen besuchten Vogelsang. Bild: Roman Hövel/Vogelsang IP

Schleiden-Vogelsang – Die Akademie Vogelsang und das Nationalpark-Zentrum Eifel öffneten ihre Ausstellungen am Dienstagabend exklusiv für die Studierenden der Institute für Politische Wissenschaften und Biologie der RWTH Aachen. Albert Moritz, Geschäftsführer von Vogelsang IP, begrüßte die Studierenden bei Veranstaltungsbeginn mit der Frage: „Wie stellt sich ein ehemaliger Täterort heute der Gesellschaft gegenüber? Den Internationalen Platz Vogelsang und die Natur des Nationalparks Eifel vereint die Diversität und die Wertschätzung gegenüber Mensch und Natur.“

Inwiefern das am Ort ablesbar ist, erfuhren die Studierenden im Anschluss bei einem breiten Abendprogramm. Führungen durch die Ausstellung „Bestimmung: Herrenmensch“ und durch die Ausstellung „Wildnis(t)räume“ wurden angeboten oder konnten individuell erkundet werden. Wen es bei dem Sommerwetter nach draußen zog, konnte wählen zwischen historischen Führungen über das Gelände oder kompakten Rangertouren durch den Nationalpark Eifel.

Abgerundet wurde das Programm durch ein Fachgespräch mit dem Kurator der für den German Design Award nominierten Ausstellung der NS-Dokumentation, Klaus Ring, und durch einen Fachvortrag zu den Bildungsangeboten im Nationalpark Eifel mit Nicole Maroscheck vom Nationalpark-Zentrum. Der bezaubernde Sonnenuntergang war bei einem Turmaufstieg mit 360°-Blick über den Nationalpark Eifel oder bei einem kühlen Getränk auf der Terrasse mit Panoramablick erlebbar. Eine Nachtfalter-Fangaktion im Rahmen von Forschungsarbeiten des Nationalparks Eifel, die bis nach Mitternacht dauerte, bildete den Abschluss. Constanze Kemper vom Seniorat Geschichte resümierte: „Ich finde das Angebot toll mit Ausstellungen und Führungen und jeder kann machen, was er will. Außerdem fasziniert mich, wie alles mit der Natur verwoben wird. Ich werde nochmal wiederkommen, um mich mehr mit dem Nationalpark-Zentrum zu beschäftigen.“

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Dass die Veranstaltung rundum gelungen war, zeigte sich an der positiven Resonanz der Studierenden, die auf eine Wiederholung im nächsten Jahr hoffen.  (epa)

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