Dicke Schecks für die Hilfsgruppe Eifel

Von Reiner Züll Weltrekordler Michael Schlögel, Radsportgemeinschaft „Ledschends“ und der zukünftige Kaller Bürgermeister Hermann-Josef Esser spendeten für die gute Sache  

Der zukünftige Kaller Bürgermeister Hermann-Josef Essser spenndete der Hilfsgruppe 1111,11 Euro. Das Geld hatte er bei seiner Bewerbertrour durch zehn Orte gesammelt. Foto: Reiner Züll
Der zukünftige Kaller Bürgermeister Hermann-Josef Essser spenndete der Hilfsgruppe 1111,11 Euro. Das Geld hatte er bei seiner Bewerbertrour durch zehn Orte gesammelt. Foto: Reiner Züll

Kall – Beim Familien-Sonntag anlässlich der Kaller Gewerbeschau konnte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel am Nachmittag zwei dicke Spendenschecks entgegennehmen. Mit Aktionen wie „Stark für Kinder“ oder „1 für 1000“ hatten sich Sportler für die Hilfsgruppe ins Zeug gelegt und dabei annähernd 20.000 Euro erzielt.  Weltrekordler Michael Schlögel, der kürzlich knapp gescheitert war, innerhalb seiner Aktion „Stark für Kinder“ seinen eigenen Weltrekord im Schrägbankdrücken zu brechen, überreichte einen Scheck über 8000 Euro. Schon im Vorfeld des Wettbewerbs hatte Schlögel Armbänder verkauft und mehrere Sponsoren als Unterstützer gewinnen können. Zur Scheckübergabe wurde Schlögel von seinem Trainer Axel Preusse und einer Gruppe Kinder begleitet.  

Eine Spende von 8000 Euro überbrachte Weltrekordler Michael Schlögel (Mitte) als Erlös aus der Aktion „Stark für Kinder“. Foto: Reiner Züll

Wenn auch der neuerliche Weltrekordversuch gescheitert ist, wird Michael Schlögel nicht aufgeben. Für das nächste Jahr plant er eine noch spektakulärere Aktion, bei der er 24 Stunden lang Gewichte auf der Schrägbank drücken will. Als möglichen Veranstaltungsort hat der Athlet aus Euskirchen das Möbelhaus Brucker in Kall ins Auge gefasst. Erste Vorgespräche sollen schon bald stattfinden.

Spektakulär war auch die Aktion „1000 für 10“, welche die Radsportgemeinschaft „Ledschends“ (Rad-/Motorsport – Legenden) während des 24-Stunden-Radrennes Rad am Ring am Nürburgring für die Hilfsgruppe gestartet hatte. Den Reinerlös von  11.185,14 Euro überbrachte der Gründer der Radsportgruppe, Sascha Poth aus Engelgau.

Wie Poth berichtete, habe sich die Gruppe mit einigen Radsportlern aus dem Kreis Euskirchen (u.a. Dominic Aigner) 2013 zusammengefunden, um mit Höchstleitungen Spenden für wohltätige Zwecke einzunehmen. Bei den bisherigen 24-Stunden-Rennen am Nürburgring habe man in den vier Jahren rund 60 Fahrer aus Deutschland, Österreich, Neuseeland und Hawaii am Start gehabt, die bisher immer sehr erfolgreich abgeschnitten haben, viele Siege und Podiumsplätze erzielten. Dabei wurde von der Non-Profit Gruppe ein Gesamtvolumen von ca. 70.000 Euro erwirtschaftet. Auch in diesem Jahr beim 24-Stunden-Rennen zugunsten der Hilfsgruppe. Das Team sei von einigen Sponsoren wie zum Beispiel der Firmen Mini-Rolf Horn aus Euskirchen und Trivago großzügig unterstützt worden. Unterstützung für die gute Sache sei immer willkommen, und wer helfen möchte, könne sich per Mail (ledschends@gmx.de) bei den Radsportlern melden.

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Sascha Poth (Mitte) von der Radsportgruppe „Ledschens“ übergab Willi Greuel (links) einen Spendenscheck über 11.185,14 Euro. Foto: Reiner Züll

Dass die Truppe um Sascha Poth so erfolgreich ist, verwundert nicht, wenn man weiß, dass bei den „Ledschends“ auch Radrenn-Profis wie die Tour de France-Teilnehmer Christian Knees, Paul Voß oder der mehrfache deutsche Mountainbike-Meister Karl Platt in die Pedale treten.

Schon am Vorabend beim Kölschen Liederabend hatte Willi Greuel einen Spendenscheck vom zukünftigen Kaller Bürgermeister Hermann-Josef Esser bekommen. Der hatte während seiner Bewerbertour „Auf ein Wort…“ an zehn Orten Spendendosen für die Hilfsgruppe aufgestellt und über 1000 Euro gesammelt. Anlässlich des karnevalistischen Abends in Kall stockte er die Summe auf den närrischen Betrag von 1111,11 Euro auf.

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