Fragen zum Nationalpark vor Ort stellen

Bürgerwanderung  zur Entwicklung der Nationalparkwälder

Bei der Bürgerwanderung im Nationalpark steht Nationalparkbezirksleiter Elmar Falkenberg für Fragen zur Verfügung. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel
Bei der Bürgerwanderung im Nationalpark steht Nationalparkbezirksleiter Elmar Falkenberg für Fragen zur Verfügung. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel

Monschau-Höfen – Eine Bürgerwanderung im Nationalpark Eifel will die Nationalparkverwaltung am Samstag, 30. September, um 09.30 Uhr anbieten. Treffpunkt ist der Parkplatz Wahlerscheid, an der B258 von Schleiden Richtung Monschau fahrend rund 200 Meter hinter dem Abzweig der L245 Richtung Malmedy auf der linken Seite, GPS-Koordinaten: N 50° 30.196667 E 6° 19.590000. Mit öffentlichen Verkehrsmittelngelangt man über Linie 815 zur Haltestelle „Höfen Wahlerscheid, Monschau“.

Die Wanderung soll etwa 2,5 Stunden dauern, die Wege sollen eben und mit festem Schuhwerk gut begehbar sein. Die Führung übernimmt Elmar Falkenberg, Nationalparkbezirksleiter Wahlerscheid, der dabei auch Fragen zur Entwicklung und Pflege des Nationalparks beantworten will. Ob Renaturierung von Bächen, Pflege von Talwiesen oder Maßnahmen zur Waldentwicklung: Im Süden des Nationalparks Eifel lasse sich die Umsetzung notwendiger Aktivitäten der Nationalparkverwaltung Eifel verfolgen.

Ziel sei es, wertvolle Lebensräume zu erhalten, zu verbessern beziehungsweise neu zu schaffen und auch bestehende Wälder mit nicht heimischen Baumarten zu naturnahen Laubwäldern zu entwickeln. Dazu gehören das Pflanzen von jungen Buchen unter dem Kronenschirm älterer Fichten sowie das spätere Vereinzeln der Fichten, um den jungen Buchen Licht zum Wachsen zu geben. Ebenso will Nationalparkbezirksleiter Falkenberg eine neue Methode zur Anreicherung von ökologisch besonders wertvollem stehendem Totholz im Gebiet vorstellen.

An der Döppeskaul wiederum erfahren die Bürger, wie sich das Bachtal zehn Jahre nach seiner Renaturierung und Entfichtung erholt hat. Dort entstand in den vergangenen Jahren ein Mosaik aus Auwald, zuwachsenden Flächen, in denen die Natur sich frei entwickeln darf, sowie extensiv bewirtschafteten Bergmähwiesen. Diese werden nur einmal  im Jahr von Landwirten aus der Region gemäht.

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Die Teilnehmer können Fragen zu den genannten Themen des Nationalparks sowie zum Wildtiermanagement stellen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

(epa)

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