IKEK Schleiden auf der Zielgeraden

Mit einem integrierten kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) soll erstmals eine Gesamtstrategie für die zukünftige Entwicklung der Stadt Schleiden erarbeitet werden 

Nach 14 Dorfwerkstätten ist das IKEK der Stadt Schleiden jetzt auf der Zielgeraden. Bild: Kerstin Wielspütz
Nach 14 Dorfwerkstätten ist das IKEK der Stadt Schleiden jetzt auf der Zielgeraden. Bild: Kerstin Wielspütz

Schleiden – Wichtig ist dem IKEK Schleiden die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger und natürlich der Dorfgemeinschaften. Mit einer Auftaktveranstaltung am 24. April in Schleiden fiel der Startschuss für den Planungsprozess. Von April bis zu den Sommerferien wurden dann insgesamt 14 Dorfwerkstätten veranstraltet. „Ein wahrer Veranstaltungsmarathon,“ so Andres Glodowski von der Stabsstelle Stadtentwicklung, „aber wir wollten alle in dem Prozess mitnehmen und dort abholen, wo sie stehen“. 

Nur so konnte ein Konzept erarbeitet werden, das die örtlichen Bedürfnisse berücksichtigt und zu einer zukunftsgerechten Entwicklung der Dörfer beiträgt. Jede Menge Arbeit für den Stadtplaner, aber dafür auch ein Konzept von Bürgern für Bürger. Über eine Lenkungsgruppe, die sich aus Vertreter/innen der im Stadtrat vertretenden Fraktionen und der Verwaltung zusammensetzt, wurde auch die Politik in den Prozess mit eingebunden.

Nunmehr soll der Entwurf für das IKEK Schleiden der Öffentlichkeit in einem zweiten Bürgerforum am 19. Oktober, 18.30 Uhr, in der Aula des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums in Schleiden vorgestellt werden.

Für die im IKEK erarbeiteten Handlungsfelder und Projekte stehen bis 2020 über die Integrierte ländliche Entwicklung auch wieder gute Fördermöglichkeiten in Aussicht. Gefördert können dann 65 Prozent der Nettokosten einer Maßnahme. Ohne ein IKEK wären nur 45 Prozent Förderung möglich. Auch für den privaten Hausbesitzer ist dann zur Sanierung oder Erneuerung ortsbildprägender Bausubstanz wieder eine Förderung möglich.

„Unsere Ortschaften in Schleiden sind liebens- und lebenswert und machen unsere Identität aus. Mit dem IKEK können wir diese Identität bewahren und unsere Orte zukunftsgerecht weiterentwickeln“, bringt Bürgermeister Udo Meister das Ziel des Konzeptes auf den Punkt. Er lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich im Bürgerforum am 19. Oktober nochmals in das Konzept mit einzubringen. (epa)

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