GästeCard wird bis Ende 2019 verlängert

Breit angelegte Marktforschung zeigte, dass die Gäste auf die Servicekarte positiv reagierten

Besucher aus einem Umkreis von 200 Kilometern besuchen verstärkt die attraktive Erlebnisregion Nordeifel mit dem Nationalpark Eifel, um ihren (Kurz-)Urlaub zu verbringen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Umweltfreundlich, nachhaltig und staufrei reisen : Die GästeCard macht’s möglich. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Nordeifel – Die touristischen Arbeitsgemeinschaften in der Nationalpark-Region haben gemeinsam mit den beiden Verkehrsverbünden Rhein-Sieg (VRS) und Aachener Verkehrsverbund (AVV) eine Verlängerung der GästeCard bis Ende 2019 beschlossen. „Ein wichtiger Grund dafür waren neben der positiven Resonanz der Gäste vor allem auch die überaus interessanten Ergebnisse einer breit angelegten Marktforschung im Jahr 2016“, heißt es dazu von der Nordeifel Touristik (NeT). Dabei seien Nutzer der GästeCard nach ihrer Rückkehr aus dem Eifel-Urlaub befragt worden. Die Rücklaufquote habe bei 16 Prozent gelegen und sei damit repräsentativ gewesen.

„Laut Auswertung der Gästebefragung kommen 49 % der Gäste aus Nordrhein-Westfalen, 18 % aus den Niederlanden und 6 % aus Belgien. 8 % der Gäste stammen aus Baden-Württemberg – einem Bundesland, das als Quellmarkt für die Eifel bislang weniger in Erscheinung getreten ist“, so die NeT.

GästeCard-Inhaber reisten im Durchschnitt mit drei Personen, seien 50 Jahre alt und verbrächten 4,8 Nächte in der Region, d.h. 1,8 Nächte länger als der Durschnitt, den die amtliche Übernachtungsstatistik ausweist.

Bei der Bewertung des Aufenthaltes wurden besonders die Aspekte Landschaft, Aktivmöglichkeiten und Unterkünfte sehr gelobt. Bemerkenswert sei auch die Tatsache, dass nur 68 % dieser Gäste mit dem PKW anreisten.

Die NeT: „Von den Inhabern nutzen während des Aufenthaltes 50 % ausschließlich den ÖPNV als Verkehrsmittel. Zudem haben sich 80 % der befragten Gäste gezielt für einen Betrieb entschieden, der die GästeCard anbietet.“

Mit diesen Erkenntnissen zögen die Verantwortlichen ein äußerst positives Fazit der ersten vier Jahre seit Einführung der GästeCard im Jahr 2014.

Damit möglichst viele Urlauber in den Genuss der GästeCard kämen, würden aktuell die Übernachtungsbetriebe in der Nationalpark-Region für eine Beteiligung angesprochen. „Neben zusätzlichen Gästen haben die beteiligten Übernachtungsbetriebe einen Vorteil im Marketing und bei der Produktentwicklung. Zudem tragen sie dazu bei, die Region als nachhaltige Tourismusregion weiter zu etablieren“, so die NeT.

Am Leistungsumfang der GästeCard werde es keine Veränderungen geben. Gäste hätten mit der Card weiterhin freie Fahrt in den Bussen und Bahnen in den Verkehrsverbünden Rhein-Sieg (VRS) und Aachener Verkehrsverbund (AVV) und erhielten in zahlreichen Ausflugszielen Rabatte bzw. Zusatzleistungen. (epa)

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