Engagierte Personen mit Herz zur Begleitung von Kindern gesucht

Jugendamt des Kreises Euskirchen: Ein ehrenamtlicher Vormund sollte ein solches Kind möglichst über Jahre begleiten und ihm gegebenenfalls auch im Erwachsenenalter als Ansprechpartner zur Verfügung stehen können – Das Kind verbleibt dabei in seinem Umfeld

Claudia Simon (links) und Theresia Kania sind beim Kreisjugendamt die Ansprechpartnerinnen, wenn es um das Thema Vormundschaft geht. Foto: Silvia Vanselow/Kreismedienzentrum
Claudia Simon (links) und Theresia Kania sind beim Kreisjugendamt die Ansprechpartnerinnen, wenn es um das Thema Vormundschaft geht. Foto: Silvia Vanselow/Kreismedienzentrum

Kreis Euskirchen – Auch im Kreis Euskirchen gibt es Kinder, die in Heimen und Pflegefamilien aufwachsen. Oft ist es so, dass diese Kinder niemanden haben, der sie besucht oder der sie auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben begleitet. Für diese Kinder sucht das Kreisjugendamt erfahrene Menschen, die bereit sind, ihnen Zeit zu schenken, die Anteil nehmen am Alltag der Kinder und die gemeinsam mit weiteren Helfern Verantwortung übernehmen.

Ein ehrenamtlicher Vormund sollte ein solches Kind möglichst über Jahre begleiten und ihm gegebenenfalls auch im Erwachsenenalter als Ansprechpartner zur Verfügung stehen können. Das Kind verbleibt dabei in seinem Umfeld, hat jedoch von außen jemanden, der Anteil an der Entwicklung nimmt, Interesse zeigt und wichtige Entscheidungen mit ihm und den anderen Helfern  trifft. Dabei ist es wichtig, andere Lebensmodelle und andere Ansichten respektieren zu können.

Ein Einzelvormund ist eine vertraute Person, die nur für das Kind oder den Jugendlichen zuständig ist. „Diesem jungen Menschen soll das Gefühl vermittelt werden: Ich mag dich und setze mich gerne für dich ein, einfach so“, erklärt Theresia Kania vom Kreisjugendamt. Im Kreis Euskirchen gebe es bereits über 30 junge Menschen, die von einem ehrenamtlichen Vormund in ihrer Entwicklung profitieren.Es werden nur die Kinder an einen ehrenamtlich tätigen Vormund vermittelt, bei denen die Eltern keine große Rolle spielen, bei denen nicht viel zu regeln ist, und die jemanden brauchen, der von außen Anteil an ihrer Entwicklung nimmt.“

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Wer sich für diese Tätigkeit interessiert, kann sich mit Theresia Kania (Tel. 0 22 51/15-631; theresia.kania@kreis-euskirchen.de) oder Claudia Simon (Tel. 0 22 51 / 15-678; claudia.simon@kreis-euskirchen.de)  in Verbindung setzen und weitere Informationen erhalten. Interessierte Personen werden im Rahmen einer dreitägigen Schulung auf die Aufgabe vorbereitet. Die nächste Schulung findet am Donnerstag, 22. Februar, und Montag, 12. März, am Nachmittag, sowie am Samstag, 3. März, ganztags statt. Bei Interesse wird um Anmeldung bei Theresia Kania gebeten.

(epa)

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