Keramiken aus dem 3D-Drucker

Blankenheimer Unternehmer kooperiert mit belgischen Forschern – Finanzspritze über 3.000 Euro

Der erste Voucher des EarlyTech-Programms geht nach Blankenheim – zur Freude von (v.l.) Michael Franssen (Technologiescout Kreis Euskirchen), Dr. Detlef Steinmann (Geschäftsführer htc), Iris Poth (Leiterin Kreis-Wirtschaftsförderung) und Christian Erdmann (Dipl.-Ing Werkstofftechnik, htc). Foto: John van den Akker
Der erste Voucher des EarlyTech-Programms geht nach Blankenheim – zur Freude von (v.l.) Michael Franssen (Technologiescout Kreis Euskirchen), Dr. Detlef Steinmann (Geschäftsführer htc), Iris Poth (Leiterin Kreis-Wirtschaftsförderung) und Christian Erdmann (Dipl.-Ing Werkstofftechnik, htc). Foto: John van den Akker

Blankenheim – Grenzüberschreitend zusammenarbeiten, Know-How austauschen und dann auch noch eine Finanzspritze von 3.000 Euro erhalten:  Der Blankenheimer Keramikhersteller „hightech ceram“ (htc) kooperiert eng mit „Sirris“, einem in Lüttich angesiedelten Forschungszentrum für die technologische Industriekeramik. Dank des speziellen Förderprogramms „EarlyTech“ wird dieser grenzüberschreitende Technologietransfer mit einem 3.000-Euro-Voucher unterstützt. Iris Poth, Leiterin der Kreis-Wirtschaftsförderung, übergab den Förderbescheid jetzt an Dr. Detlef Steinmann, den Geschäftsführer des Blankenheimer Unternehmens.

Das Unternehmen „hightech ceram“ wird das Geld dazu nutzen, um hochwertige Keramiken mit Hilfe von 3D-Druck zu fertigen. Das ist nicht einfach, denn im Herstellungsprozess schrumpfen keramische Bauteile um ca. ein Drittel der ursprünglichen Größe. Die genaue Schrumpfrate hängt von vielen Einflussfaktoren ab. Es braucht viel spezifisches Know-How, um die Rohlinge so zu fertigen, dass am Ende die richtige Größe und Form herauskommt.

Genau auf diesem Gebiet forschen die Spezialisten von „Sirris“ in Lüttich. Über Michael Franssen, den Technologiescout des Kreises Euskirchen, wurde jüngst der Kontakt hergestellt. Und schon beim ersten Treffen war klar: Die belgischen Kompetenzen passen exakt zu den Anforderungen von „hightech ceram“. Als „Sahnehäubchen“ erwies sich eine Förderung für grenzüberschreitenden Technologietransfer: Im Rahmen des Projektes „EarlyTech“ konnte ein 3.000-Euro-Voucher für die Versuche bewilligt werden.  „EarlyTech“ soll es Unternehmen ermöglichen, Wissen aus der gesamten Euregio Maas-Rhein zu nutzen.

„Das ist der erste Voucher im Projekt, der vergeben wird. Und er zeigt, dass auch Unternehmen aus dem Kreis Euskirchen von der Euregio profitieren können“, appelliert Franssen an Unternehmer, diesen Weg zu gehen.

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