Dorint-Hotel verzeichnet zum Richtfest bereits die ersten Buchungen

Update : Hier geht es zum Video dazu – Das Bismarck Quartier Düren (BQD), Leuchtturmprojekt der städtebaulichen Entwicklung in der Kreisstadt, liegt voll im Zeitplan  –  Hotel soll am 2. November eröffnen – Landrat Spelthahn dankte den beiden Euskirchener Investoren, Georg Schmiedel und Jörg Frühauf, für ihr finanzielles Engagement im Kreis Düren – Auftrags- und Investitionsvolumen von 45 Millionen Euro bleibt zum größten Teil in der Region

Zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen des Bismarck Quartier Düren: Beim Richtfest wurde bereits der Eröffnungstermin des Hotels bekanntgegeben, denn alles verlaufe nach Plan. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen des Bismarck Quartier Düren: Beim Richtfest wurde bereits der Eröffnungstermin des Hotels bekanntgegeben, denn alles verlaufe nach Plan. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Düren – Anfang November werden sich die Türen des neuen Dorint Hotels im Zentrum der Kreisstadt Düren öffnen. Doch schon jetzt darf man sich sicher sein, dass es ein erfolgreicher Start werden wird. Dies zumindest lässt sich den Worten entnehmen, die Karl-Heinz Pawlizki, CEO der Dorint GmbH, am Freitagmittag unterm Richtkranz an weit mehr als hundert interessierte Gäste richtete: „Wir haben bereits die ersten Buchungen im System, die ersten Vier-Sterne-Zimmer sind verkauft“, freute sich der Geschäftsführende Vorstand von 41 Hotels und Resorts in Europa, in denen rund 3300 Mitarbeiter beschäftigt sind. Beim Konferenzzentrum sei der Hype sogar noch größer. Hier gebe es bereits Buchungen für große, mittlere und kleinere Veranstaltungen. „Wir mussten sogar schon die ersten Absagen erteilen“, so Pawlizki.

Die beiden Investoren, Georg Schmiedel und Jörg Frühauf, beide Geschäftsführer des Euskirchener Projektentwicklers „F&S concept“, kann dies nur freuen. Am Erfolg ihres neuen Flaggschiffs in exklusiver Lage haben sie bislang aber auch nicht eine Sekunde gezweifelt. Im Gegenteil: Georg Schmiedel hatte für die zahlreichen Journalisten gleich noch eine weitere positive Nachricht in petto: „Die Eröffnung des Dorint Hotels Düren wird am 2. November hier vor Ort gefeiert“, zeigte er sich sicher. Bei einem Politiker wäre eine solche Aussage mit Vorsicht zu genießen. Bei der „F&S“-Gruppe gehört das Einhalten von Zeitvorgaben jedoch zur Kerndisziplin und wurde bei diversen großen Immobilienprojektenregelmäßig unter Beweis gestellt.

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Lobte die Abläufe auf der Bismarck-Quartier-Baustelle als vorbildlich: Wolfgang Spelthahn, Landrat Kreis Düren. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Lobte die Abläufe auf der Bismarck-Quartier-Baustelle als vorbildlich: Wolfgang Spelthahn, Landrat Kreis Düren. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Für den Zeitplan des BQD zeichnet besonders Jörg Frühauf verantwortlich, der das gesamte Projekt mit dem „F&S“-Team um Julia Hüllbrock und Jan Rademacher penibel und zuverlässig koordiniert und vor Ort für die Abläufe „just in time“ sorgt. So konnten in den vergangenen Wochen und Monaten ohne einen einzigen Zwischenfall 40.000 Tonnen Erdaushub aus dem quirligen Zentrum der Kreisstadt heraus- und 22.000 Kubikmeter Beton hereingebracht werden, ohne dass es zu größeren Verkehrsbehinderungen kam. Dazu kamen noch einmal 2000 Tonnen Betonstahl. „Zusammen ergibt das 5000 Lkw-Touren. Würde man diese Lastwagen aneinanderreihen, so ergäbe das eine Stecke von 70 Kilometern, auf der Lkw an Lkw stünde“, rechnete Georg Schmiedel den Gästen vor.

Sowohl zeitlich wie finanziell bleibe die Errichtung des Bismarck Quartiers Düren im Plan, wie Investor Georg Schmiedel betonte. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Sowohl zeitlich wie finanziell bleibe die Errichtung des Bismarck Quartiers Düren im Plan, wie Investor Georg Schmiedel betonte. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Doch noch mehr Eindruck als diese Daten zur Materialbewegung schindet das Bauvorhaben selber: In Dürens erstem First-Class-Hotel mit modernster Ausstattung, das wie das gesamte Bismarck Quartier vom renommierten Architekturbüro Hentrich-Petschnigg & Partner (HPP) geplant wurde, werden auf sechs Etagen 120 Doppelzimmer errichtet. Ein Restaurant samt Außengastronomie, ein flexibles Konferenzzentrum mit Tagungsmöglichkeiten für bis zu 700 Gästen sowie ein großzügiger Fitnessbereich runden das Angebot ab. Weiterhin entstehen 26 hochwertige Wohneinheiten, darunter fünf Penthäuser, die man mit einem separaten Aufzug direkt aus der Tiefgarage ansteuern kann sowie sechs Gewerbeeinheiten, alles auf einer Gesamtbruttogeschossfläche von über 18.000 Quadratmetern. Auch im Gewerbebereich verzeichnen die Investoren eine enorme Nachfrage, so dass man sich die für das Bismarck Quartier passendsten Gewerbe aussuchen konnte. Georg Schmiedel verriet, dass sich unter anderem ein Sportclub mit angeschlossener Physiotherapie, ein Arzt, ein IT-Profi und ein Jurist dort ansiedeln werden. „Wir haben nur noch eine Einheit frei, also warten Sie nicht mehr zu lange“, riet er scherzend den Gästen und verwies dabei vor allem auf die sich im BQD bietenden Kombinationsmöglichkeiten aus Arbeiten, Wohnen, Konferenzmöglichkeiten, Gastronomie und sportlicher Betätigung unter einem Dach.

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Der größte Teil der Wertschöpfung in Sachen Bismarck Quartier Düren bleibe in der Region, sagte Investor Jörg Frühauf. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Der größte Teil der Wertschöpfung in Sachen Bismarck Quartier Düren bleibe in der Region, sagte Investor Jörg Frühauf. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Besondere Aufmerksamkeit verdient jedoch auch die regionale Wertschöpfungskette des Projekts. Als Privatinvestoren konnten Schmiedel und Frühauf auf eine europaweite Ausschreibung verzichten. „Das Auftrags- und Investitionsvolumen von 45 Millionen Euro bleibt zum größten Teil in der Region“, so Schmiedel. So arbeiteten auf der Baustelle nicht nur Subunternehmer aus der Region, auch die Stadtsparkasse Düren sei involviert, und die Stadtwerke Düren werde das gesamte Objekt mit einem hocheffizienten Blockheizkraftwerk energetisch versorgen.

Landrat Wolfgang Spelthahn zollte dem „hervorragenden Baustellenmanagement“ nicht nur seinen „höchsten Respekt“, sondern bedankte sich auch bei den beiden Investoren Schmiedel und Frühauf „für den Mut für dieses umfangreiche Investment.“ Gleichzeitig handele es sich beim BQD aber auch um ein Projekt des Kreises, denn die Gesellschaft für Infrastrukturvermögen des Kreises Düren (GIS), unter Leitung des Geschäftsführers Peter Kaptain, erstellt das Konferenzzentrum und wird sich fortan um das Gebäudemanagement des BQD kümmern. Gemeinsam mit der Stadt wird man daher vor allem von den Synergieeffekten des Konferenzzentrums profitieren. „Wir haben keinen Verdrängungswettbewerb gestartet, sondern zusammen ein städtisches Vorzeigeprojekt entwickelt, das deutschlandweit Beachtung verdient“, so Landrat Spelthahn.

Karl-Heinz Pawlizki berichtete, dass man bereits die ersten Hotelmitarbeiter angestellt habe, die ebenfalls aus der Region kämen. Darüber hinaus konnte er den neuen, erst knapp über 30-jährigen Hotelchef Daniel Rosenow präsentieren, der bereits seit zehn Jahren bei Dorint arbeitet und von Pawlizki als „junger, dynamischer Hotelier“ beschrieben wurde.

Zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen des Bismarck Quartier Düren: Beim Richtfest wurde bereits der Eröffnungstermin des Hotels bekanntgegeben, denn alles verlaufe nach Plan. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen des Bismarck Quartier Düren: Beim Richtfest wurde bereits der Eröffnungstermin des Hotels bekanntgegeben, denn alles verlaufe nach Plan. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Dürens Bürgermeister Paul Larue informierte, dass man für die Umgestaltung der Bismarckstraße noch einmal zwei Millionen Euro investieren werde und weitere 2,8 Millionen Euro für die bereits begonnenen Sanierung des angrenzenden Theodor-Heuss-Parks veranschlagt sind. Er zeigte sich darüber hinaus äußerst zufrieden mit der guten Zusammenarbeit aller am Projekt beteiligten und dem gemeinsam verfolgten Ziel, ein städtebauliches Leuchtturmprojekt in bester innerstädtischer Lage zu realisieren. Zwar gibt es im Dorint-Hotel keinen hölzernen Dachstuhl. Dennoch stieg am Freitagmittag Zimmermann Nils Othmer von dem mit der Bauleitung beauftragten Unternehmen „Derichs und Konertz“ auf ein Baugerüst und hielt dort die traditionell gereimte Richtfestansprache, die auch die Investoren bedachte: „Mein erstes Glas, es sei geleert, auf die, die uns den Bau beschert, den Bauherren und -damen, von denen die Moneten kamen – prost!“ Die Damen dienten dabei jedoch nur der reimtechnischen Notwendigkeit.

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www.BQD.de

Eifeler Presse Agentur/epa

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